Presse: Kleine Zeitung vom 20.10.2013: Deponiegegner setzen auf Unke und Käfer

Deponiegegner setzen auf Unke und Käfer

Anrainer bezweifeln den Bedarf für geplante Baurestmassendeponie in Thal bei Graz.

Diese Mülldeponie betrifft Graz genauso wie Graz-Umgebung – und es geht nicht nur um ein Naherholungsgebiet. Deshalb haben die Gegner des Deponieprojektes die Experten Johannes Gepp vom Naturschutzbund und Peter Sackl vom Universalmuseum als Gutachter beigezogen. Beide stellten fest: Grubenlaufkäfer, die Gelbbauchunke und die Fledermausart „Große Hufeisennase“ gehören zu den schützenswerten Tierarten, die auf dem für die Deponie vorgesehenen Areal vorkommen.

Über ihren Anwalt haben die Anrainer ihre Stellungnahme zu den Ermittlungsergebnissen der Fachabteilung 13 der Landesregierung eingebracht. Neben dem Argument der Gefährdung der Tier- und Pflanzenarten im dortigen Landschaftsschutzgebiet wird vor allem die Frage des Bedarfs für eine Deponie aufgeworfen. Da die vorhandenen Deponiekapazitäten für Jahre ausreichten, könne man kein öffentliches Interesse für eine neue Deponie erkennen, heißt es sinngemäß. Und für eine Waldrodung müsse öffentliches Interesse geltend gemacht werden.

Nicht zuletzt wird von den Gegnern, die sich im Schutzverein Steinbergstraße organisiert haben, die zu erwartende Mehrbelastung durch zusätzlichen Verkehr ins Treffen geführt. Das würde auch die Bewohner entlang der Zufahrtswege in den westlichen Grazer Stadtbezirken betreffen. Nähere Informationen: www.steinbergstrasse.at

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/grazumgebung/3443460/deponiegegner-setzen-unke-kaefer.story;jsessionid=02774894E7CBB0480B28622B96224EF3.p3

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