Presse: Kleine Zeitung vom 17.05.2014: „Verzweifelter Kampf gegen die drohende Deponie in Thal“

Anwalt sieht gute Chancen, die Flächenwidmung mit dem Verfassungsgerichtshof bekämpfen zu können.

Alles ist tiefgrün, der Frühling blüht. Rundherum herrscht Ruhe. Dabei ist den Vertretern der Interessengemeinschaft gegen die geplante Baurestmassendeponie im Bischofsgraben nach Schreien zumute, als sie zu einer Besichtigung einladen. Große Hoffnungen setzt man jetzt auf eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof.

„Es widerspricht jeder Logik, dass das Waldgrundstück mitten im Landschaftsschutzgebiet für eine Deponie umgewidmet wurde“, so Anwalt Franz Unterasinger, der für die Anrainer die Beschwerde einbringt. Genauso widersinnig sei es, dass man den Bauschutt vom Grazer Talboden über die Steinbergstraße nach oben karrt und dann dort in den Graben kippt. „Diese Verkehrssituation würde einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nie standhalten“, erklärt Unterasinger. Bekanntlich wurde ja das Deponievolumen reduziert, um die UVP zu umgehen.

„Manchmal haben wir das Gefühl, dass unser Problem die Politiker überhaupt nicht interessiert“, klagt Rudolf Ebner vom Schutzverein Steinbergstraße. Trotzdem setzt man Hoffnungen auf die Stadt Graz, die eine Tonnagebeschränkung für die Straße prüfen lässt. Und die Straßenblockaden in der Wetzelsdorfer Straße gehen weiter. Am 21., 23. und 26. Mai wird im Bereich Baiernstraße gesperrt, am 28. Mai bei der Steinäckerstraße (jeweils von 7.30 bis 7.50 Uhr). HANS ANDREJ

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3633286/verzweifelter-kampf-gegen-drohende-deponie-thal.story;jsessionid=591DF1D119AE3DB87F59939F565DEF08.p2

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