Presse: Kleine Zeitung vom 21.03.2015: “ Die neuen Pläne für den Thalersee“

Die Wahlzeit ist eine schöne Zeit. Wahnsinn, was da alles weiter geht. Sogar ein Herr Nagl und eine Frau Schröck entbieten sich, kurz vor der Wahl ein Konzept zum neue Thalersee los zu lassen.

Und wieder hat die Gemeinde Thal unter der SPÖ Führung eine riesengroße Chance verpasst. Nämlich die, aktiv mit zu gestalten, und auch für Thal und die ThalerInnen das Beste raus zu holen.

Der See: Die Stadt will den Bootsverleih und den Eislaufbetrieb ausbauen und die Möglichkeit schaffen, am Thalersee zu übernachten. Eine Kooperation mit den Jugendgästehäusern ist angedacht.

Übrigens ist das Verpachten des Bootfahrens Thema der nächsten Gemeinderatssitzung am 25.03. Ist das wohl schon mit Graz abgesprochen, wenn die nun schon neues Konzept vorlegen?

Und auch dabei: GRILLSTELLEN. Langjährige Forderung der ThAL, damals von der SPÖ abgedreht.

Die neuen Pläne für den Thalersee

Neues Restaurant, generationenübergreifende Spielplätze, die Rückkehr der Grillstellen, mehr Sportmöglichkeiten: was die Stadt für den neuen Thalersee plant und was es kostet.

Die Sonne lockt ins Freie, für viele Grazer heißt das: auf zum Thalersee. Vor knapp einem Jahr hat die Stadt das Areal rund um das dortige Restaurant ja gekauft, seitdem ist es allerdings wieder still geworden um das beliebte Ausflugsziel.

Das wird sich nun ändern. Denn Familienstadträtin Martina Schröck und Bürgermeister Siegfried Nagl haben große Pläne. „Wir wollen dort einen Naherholungsort für die ganze Familie schaffen“, sagt Schröck. Dazu setzt Nagl auf ein breit aufgestelltes Freizeitangebot – von einem Dirtpark für Mountainbiker bis zu Ruhezonen mit Hängematten.

Die Pläne:

Restaurant: Das wird neu gebaut. Das bestehende Gebäude hat nämlich zwei Problemfelder: Erstens ist das Gebäude nicht barrierefrei, was auch dem Familienkonzept widerspricht. Die vielen Stiegen sind für Eltern mit Kinderwagen, für Rollstuhlfahrer und für Senioren ein Problem. Und zweitens besteht laut TU-Gutachten durch den vorbeifließenden Thal-Bach für den Keller Hochwassergefahr. Daher: Neubau um 2,5 bis 3 Millionen Euro mit einer Öffnung zum See – samt besser erreichbarem Gastgarten und Seeterrasse. Auch ein kleiner Seminar- und Veranstaltungsbereich soll kommen.

Schröck möchte eine Idee aus Zürich importieren: Die Stadt soll das Restaurant selber betreiben und über ein Beschäftigungsprojekt führen, „um selbst als Arbeitgeber für Jugendliche und arbeitsmarktferne Personen auftreten zu können“.

Der See: Die Stadt will den Bootsverleih und den Eislaufbetrieb ausbauen und die Möglichkeit schaffen, am Thalersee zu übernachten. Eine Kooperation mit den Jugendgästehäusern ist angedacht.

Grillstellen: Neben dem Restaurant soll es auch möglich sein, sich selbst zu versorgen – über Grillstellen zum Beispiel. Das wäre nach dem Verbot der Grillplätze im Jahr 2009 ein bemerkenswertes Comeback.

Spiel und Bewegung: Große Freiflächen rund um den See sollen aktiver genutzt werden. Die Ideen reichen von Volleyballplätzen über einen Spielplatz für alle Generationen bis eben hin zu einem Dirtpark für Mountainbiker.

Ruhezonen: Ein Teil der bewaldeten Fläche bietet sich für waldpädagogische Maßnahmen an, auch in Hängematten soll man sich ausrasten können.

Die Maßnahmen jenseits des Neubaus sollen laut Stadt nicht mehr als 150.000 Euro kosten. „Wesentlich ist, alle bisherigen Partner miteinzubeziehen“, sagt Nagl. Die beiden Gemeinden Thal und Graz sowie die Holding müssen an einem Strang ziehen. Darüber hinaus will man mit externen Partnern wie den Jugendgästehäusern, Sportvereinen, Kinderbetreuungseinrichtungen wie Wiki oder Kinderfreunde Gespräche führen.

SPÖ-Chefin Schröck drückt jedenfalls aufs Tempo. „Der Kauf des Gastro-Areals war mutig und richtig, darf aber keine halbe Sache bleiben. Der Thalersee muss endlich eine Freizeitoase für alle werden.“

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