Archive for Highlights

Hermann SternHermann Stern Schnappschüsse Faschingsumzug Thal 2015

Dieses Jahr war mal richtig viel Politikprominenz vertreten, teilweise sogar doppelt 😉

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Hermann SternHermann Stern Eröffnungsfeier des Frisiersalons Romana

Die Eröffnungsfeier des Frisiersalons Romana in Thal-Schlüsselhof war ein voller Erfolg.
Die charmante Gastgeberin konnte zahlreiche BesucherInnen begrüßen und wurde dabei von der Familie großartig unterstützt.
Im Partyzelt hatten die Gäste die Gelegenheit bei Speis und Trank miteinander und mit der Thaler Polit-Prominenz zu plaudern.
Die gelungene Inneneinrichtung wurde vom Thaler Tischler Günther Koroschetz designt und gefertigt.
Wir wünschen der tüchtigen Unternehmerin, dass sich viele KundInnen bei ihr einnisten.

Hermann SternHermann Stern Pfarrball 2015 Thal Schnappschüsse!

Hermann SternHermann Stern Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2015 wünscht die ThAL!

Hermann SternHermann Stern Schnappschüsse Gemeinde Thal Weihnachtsfeier 2014

Wenn jemand ein Foto in größerer Auflösung haben will oder ich ein Foto raus löschen soll: bitte mail an hermann@thalbeigraz.at.

Hermann SternHermann Stern Bericht zur Bürgerversammlung am 01.12.2014 um 18.30 Uhr im Turnsaal der Volksschule Thal

Gemäß den Bestimmungen des Volksrechtegesetzes fand am Montag, 01.12.2014 um 18.30 Uhr im Turnsaal der Volksschule Thal eine Bürgerversammlung statt. Diese Bürgerversammlung war öffentlich und im Gegensatz zu Gemeinderatssitzungen (bei denen Besucher nur zuhören dürfen) war es hier ausdrücklich erwünscht, dass sich BürgerInnen aktiv an der Diskussion beteiligen und ihre Meinungen und Wünsche kundtun. Für alle, die generell an behandelten Themen (siehe unten) interessiert sind, und insbesondere für alle, die am Montag nicht teilnehmen konnten, gibt es hier einige Hintergrundinformationen zum den behandelten Tagesordnungspunkten.

 
Der Andrang zur Bürgerversammlung war sehr groß (siehe Foto), der Turnsaal der Volksschule Thal zur Gänze gefüllt.

1.) Begrüßung und Eröffnung

Der Bürgermeister eröffnet und schließt laut Volksrechtegesetz die Bürgerversammlung. Diese Bürgerversammlungen (eigentlich: Gemeindeversammlungen) dienen der Präsentation von Themen sowie der Kommunikation mit Bürgern. Andere Gemeinden setzen eigene Diskussionsrunden oder Fragestunden auf die Agenda, in Thal konnte man direkt bei jedem Punkt Fragen stellen und diskutieren – was auch ausgezeichnet funktioniert hat.

2.) Baurestmassendeponie

Der Betreiber der geplanten Deponie Heinz Glössl (von der RMC Röthelsteiner Mineral Consulting GmbH) präsentierte das Projekt nochmals (aus der Sicht der Betreiber).

 

Im Anschluss gab es eine sehr emotionale Diskussion zwischen Anrainern der geplanten Deponie, Grüne Thal (Thaler Alternative Liste), ÖVP Thal auf der einen Seite, und SPÖ Thal sowie den geplanten Betreibern auf der anderen Seite.

 

Nach wie vor hält die SPÖ Thal, als einzige Fraktion übrigens, an der geplanten Thaler Baurestmassendeponie in Thal Haslau (Bischofsgraben) fest. Die Anträge der Betreiber sind faktisch positiv beschieden, streng genommen könnte der Betreiber daher bereits mit dem Bau beginnen.

 

Die Gemeinderäte der Thaler Alternativen Liste haben Ende 2012 unter Vorbehalt einer positiven Umweltverträglichkeitsprüfung sowie der damals bekannten Rahmenbedingungen und positiven Effekte für Thal für eine Änderung des örtlichen Entwicklungskonzepts sowie des Flächenwidmungsplans mitgestimmt.

Das bei der Abstimmung projektierte Deponievolumen von 733.000 Kubikmetern setzte eine verpflichtende UVP voraus, erst im Nachhinein wurde das Deponievolumen gleich zweimal verringert, um sicher unter die Volumens- bzw. Massengrenze zu kommen, die eine UVP nach sich ziehen würde.

 

Die fehlende UVP hat zur Folge, dass der Verkehr zur sowie von der Deponie nun nicht mehr berücksichtigt wird, und somit Straßenanrainerinteressen, Feinstaubbelastung entlang der Fahrtroute im durchfahrenen Sanierungsgebiet, sowie auch der Straßenzustand und Wegführung keiner Betrachtung im Genehmigungsverfahren unterzogen werden.

 

Laut Plan sollte die Deponie bereits im April 2015 in Betrieb gehen, trotzdem wurde gestern unsere Frage nach der Herkunft der gelieferten Baurestmassen mit „wissen wir noch nicht“ beantwortet. Wir wissen also weiterhin nicht, wieviel Baurestmasse jetzt durch Graz und den Steinberg herauf geführt werden wird, bzw. von Seiten Hitzendorf kommen wird.

 

Wenn wir nach heutigem Wissensstand nochmals über die Umwidmung dieses Areals abstimmen würden, so würden wir eine Änderung des örtlichen Entwicklungskonzeptes und die Umwidmung des Areales ablehnen.

 

Auch der geplante Betreiber Heinz Glössl stellte gestern nochmals fest, dass es eigentlich auch ohne diesen Gemeinderatsbeschluss Ende 2012 möglich gewesen wäre, die Deponie zu errichten (da die Zufahrt zur Deponie nicht über Gemeindestraßen führen würde…).

 

Aktuell (und seit rund über einem Jahr) gibt es regelmäßige Proteste sowohl von Thaler Anrainern (insbesondere aus der Haslau) als auch von Wetzelsdorfern, die eine LKW- Lawine quer durch Graz über den Steinberg hin zur Deponie erwarten. Aus den oben genannten Gründen finden wir nicht, dass Thal eine Deponie haben sollte und werden uns auch weiterhin dagegen aussprechen und versuchen, die Errichtung der Deponie zu bekämpfen.

 

Interessant gestern war, dass von Seiten der Gemeinde sowie von den geplanten Betreibern zugesichert wurde, rund 8-9 Personen auf der Deponie zu beschäftigen (früher: 2-3 Personen) und dass damit mehr Kommunalsteuer an die Gemeinde Thal abgeliefert werden würde. Außerdem soll für Thaler Bürger das Entsorgen von Baurestmasse gratis möglich sein (früher: 2 Kübel Baurestmasse pro Monat; neu: auch ganze Thaler Häuser möglich).

 

Einen Tag nach der Bürgerversammlung (also am Dienstag, 02.12.2014) steht nun schon ein Prozessor (wohl zur Rodung) in der Einfahrt der geplanten Deponie. Es scheint nun also leider los zu gehen.

3.) Projekt Bildungs-, Gemeinde- und Kulturzentrum

Von der Volksschule Thal wurde beim Land Steiermark eine Studie zum Thema Gemeindezentrum initiiert und vom Land Steiermark bezahlt. Generell geht es darum, wie man bei dem (nicht mehr sanierbaren) Kindergarten sowie der Schule und dem Gemeindeamt in Zukunft vorgehen solle.

 

Das Ergebnis der Studie wurde schon in der letzten Gemeinderatssitzung vom 4.11.2014 unter dem Titel „Vorstellung Konzept Sanierung, Umbau und Erweiterung der bestehenden Schule zu einer 6-8 klassigen Volksschule in ganztägiger Schulform am Standort Thal-Berg und Neubau eines 3-gruppigen Kindergartens mit Erweiterungsmöglichkeit zu einer 4. Gruppe am Standort Thal-Berg“ und nun nochmals bei der Bürgerversammlung präsentiert.

 

Diese Studie sieht also als geeignetste Projektvariante an, den Kindergarten auf den Thaler Kirchberg ziehen zu lassen (Streuobstwiese rechts vor dem Gemeindeamt), die Volksschule groß in Richtung Pfarrsaal auszubauen und einen großen Dorfplatz zu errichten.

 

Das Ergebnis der Studie ist aktuell nur ein Vorschlag und keine finale Entscheidung der Gemeinde Thal, das auch wirklich so umzusetzen. Sowohl finale Finanzierung als auch weitere Vorgehensweise sind noch nicht fixiert.

 

Unserer Meinung nach ist es wichtig, dass in weiterer Folge, in die mögliche Umsetzung des Projekts alle involvierten Personen (LehrerInnen, KindergärtnerInnen, MitarbeiterInnen der Gemeinde Thal, Gemeinderat, etc.) aktiv in den weiteren Entwicklungsprozess eingebunden werden.

 

Abschließend ist zu sagen, dass wir von der ThAL es persönlich für eine gute Idee halten, auch wenn noch viele offene Punkte (Verkehr und Parkmöglichkeiten beispielsweise) zu klären sind, bevor man davon sprechen kann, dass diese Lösung die für Thal optimale ist.

4.) Hochwasserrückhaltebecken

Aktueller Stand sowie die geplante Bauweise des Hochwasserrückhaltebeckens wurden vorgestellt. Die Errichtung beim Hochwasserrückhaltebecken schreitet voran, es wurden mit allen Grundbesitzern Regelungen bezüglich Ablöse oder Kauf der Grundstücke gefunden.

5.) Straßenbeleuchtung – Umrüstung auf LED für 2014

2014 wurde die Straßenbeleuchtung in Thal auf LED umgestellt. Das soll einerseits mehr Sicherheit bringen (die Beleuchtung brennt jetzt wesentlich länger in der Nacht) und andererseits Strom (und CO2) sparen und sich damit selbst amortisieren (in den nächsten Jahren). Von der Lichtqualität und der Helligkeit sind keine wesentlichen Unterschiede zu traditioneller Beleuchtung zu erwarten, subjektiv sieht es aber so aus, da ja viele sehr alte Lampen ersetzt wurden. Bei einer kurzen Diskussion wurde noch über weitere Straßenstellen diskutiert, die Beleuchtung brauchen würden (beispielsweise vor der LFS Grottenhof-Hardt).

6.) Winterdienstvereinbarungen

An dieser Stelle möchten wir von der ThAL ein großes Lob an die Gemeinde Thal aussprechen, die Winterdienst-vereinbarungen in Bezug auf Schneeräumung von Privatstraßen ist als sehr positiv anzusehen, so wurden auch über 300 Verträge aufgesetzt und unterschrieben, und damit die Schneeräumung auf Privatstraßen auf eine rechtlich sichere Basis gestellt!

Hermann SternHermann Stern Fotos: Erntedankfest 2014 in Thal

Thaler Alternative Liste

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