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Hermann SternHermann Stern Presse: WOCHE GU-Nord vom 13.02.2013: "Die Beschwerden sind bereits deponiert"

Die ganze Ausgabe gibt es unter:
http://www.meinbezirk.at/epaper/woche-graz-umgebung-nord-072013-e4718.html

Hermann SternHermann Stern Presse: Kleine Ztg. vom 22.12.2012: "Thal: Widerstand gegen die Deponie"

Anrainer formieren sich – und wollen die Zerstörung von fünf Hektar Wald verhindern.

In der Gemeindestube von Thal hat die auf einem Waldstück geplante Baurestmassedeponie mit Asbestanteilen dazwischen schon gehörig Staub aufgewirbelt (wir berichteten ausführlich). Jetzt regt sich auch massiver Widerstand in der Bevölkerung. Eine Bürgerinitiative zur Verhinderung dieser Deponie ist im Entstehen.

„Wir können uns das nicht bieten lassen. Da soll ein wunderschönes geschlossenes Waldgebiet für die Deponie einfach zerstört werden. Und durch die Transporte dorthin wäre auch mit einer enormen zusätzlichen Verkehrsbelastung zu rechnen“, erklärt Hubert Vötsch, der sich kürzlich mit weiteren Betroffenen zusammengesetzt hat, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Auch die in der Steinbergstraße in Graz wohnenden Monika und Rudolf Ebner befürchten, dass die Anrainer dieser Straße und auch anderer Straßen in Wetzelsdorf und Eggenberg den massiven Zulieferverkehr schlucken müssen. Dabei betrage das Verkehrsaufkommen in der Steinbergstraße schon jetzt rund 18.000 Fahrzeuge pro Tag, was zu Staus und starker Luftbelastung führe.

Wie berichtet, hat der Thaler Gemeinderat einstimmig der Errichtung der Deponie für rund 733.000 Kubikmeter Bauschutt zugestimmt. Aber erst im Zuge der Kundmachung des abfallrechtlichen Verfahrens durch das Land Steiermark wurde vor Kurzem bekannt, dass auch Asbest abgelagert werden soll. „Asbest-Deponierung ohne uns“, erklärte SP-Bürgermeister Peter Schickhofer. Die ÖVP mit Hagen Helge Hochrinner und die Grünen mit Hermann Stern sprechen sich mittlerweile überhaupt gegen die Errichtung der Deponie aus.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3198478/thal-widerstand-gegen-deponie.story

Hermann SternHermann Stern Presse: Thal: Asbest wirbelt viel Staub auf (Kleine vom 10.12.2012)

Aufregung in Thal bei Graz um geplante Baurestmassendeponie. Gemeinde hat der Anlage grundsätzlich zugestimmt. Von Asbest sei aber bisher nie die Rede gewesen, sagt Bürgermeister Peter Schickhofer.

In der Heimatgemeinde von Arnold Schwarzenegger, die zuletzt eher durch das Arnie-Museum in aller Munde war, wirbelt jetzt ein Deponieprojekt viel Staub auf. Vor allem die jetzt bekannt gewordene Tatsache, dass auch Asbestabfälle abgelagert werden sollen, sorgt für einen gewaltigen Aufschrei.

Viele Thaler – darunter Bürgermeister Peter Schickhofer – sind gestern aus allen Wolken gefallen, als sie in der Kleinen Zeitung die vom Land Steiermark in Auftrag gegebene „Öffentliche Bekanntmachung“ im Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Baurestmassendeponie gelesen haben. Schickhofer: „Wir haben nach eingehender Prüfung und umfassender Information der Bevölkerung, auch bei einer Bürgerversammlung, dem Projekt im Gemeinderat einstimmig die grundsätzliche Zustimmung erteilt. Doch von einer Deponierung von Asbestabfällen war bisher nie die Rede.“ Man werde alles unternehmen, damit die Anlage in dieser Form nicht errichtet werde. „Mit mir als Bürgermeister kommt kein Asbest nach Thal“, versichert der Gemeindechef. Auch der Grünen-Gemeinderat Hermann Stern ist entsetzt über diese Vorgangsweise und meldet heftigen Protest an.

Man habe jetzt das vom Projektwerber eingebrachte Vorhaben öffentlich bekannt gemacht, erklärt Hofrat Werner Fischer von der zuständigen Abteilung 13 der Landesregierung. Gegen das Projekt könne jeder eine schriftliche Stellungnahme einbringen, das begründe aber keine Parteienstellung. Nachbarn werden aber gesondert zu der Ende Jänner anberaumten Verhandlung geladen, wo sie Einwendungen einbringen können.

„Auf diesem weit abgelegenen Grundstück in Thal sollen die Baurestmassen nur deponiert werden, die Aufbereitung erfolgt an einem anderen Standort. In einem eigenen Abschnitt – wie vom Gesetz vorgeschrieben – ist auch die Ablagerung von Asbestabfällen aus Eternitplatten oder -rohren vorgesehen“, erklärt Heinz Glössl, Vorstand der Tieber-Stiftung, jener Firma, die dort deponieren will. Das letzte Wort, was den Asbest betrifft, sei aber noch nicht gesprochen. Es gebe auch andere Möglichkeiten.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/grazumgebung/thal/3187800/thal-asbest-wirbelt-viel-staub.story

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