ThAL – Thaler Alternative Liste

ThAL – Thaler Alternative Liste

Ehrlich. mutig. konsequent.

 
 
 
 

Nächste Veranstaltungen:

  • Samstag 26.05.2012: Firmung, Pfarre
  • Montag 28.05.2012: Fußwallfahrt Straßengel, Pfarre
  • Dienstag 29.05.2012: Kunststoffverpackungen 'gelber Sack'
  • Freitag 1.06.2012: Restmüll: Eben, Eck, Haslau, Hardt, Steinberg, Kirchberg, Unterthal, Unterbichl, Windhof, Linak und Plabutsch
  • Freitag 1.06.2012: Sperrmüll- und Problemstoffsammlung
  • Freitag 1.06.2012: Jubiläumskonzert, Singkreis Thal, 19.30 Grottenhof-Hardt
  • Samstag 2.06.2012: Restmüll: Kötschberg, Oberbichl, Oberthal, Schlüsselhof, Waldsdorf, Waldsdorfberg, Wendlleiten und Winkel
  • Samstag 2.06.2012: Riesenwuzzler-Turnier, ÖVP

[weitere Termine in der Monatsübersicht]

Neueste Artikel:



Franz FotrFranz Fotr : Ein Blick ins Schwarzenegger-Museum

27. März 2010 | Bereich: Allgemeines, Pressespiegel

die Kronenzeitung hat es geschafft einen Blick in das fast fertige Museum zu werfen: KRONE.

Viele fragen sich allerdings wie es möglich ist ein Wohnhaus ohne behördliche Bewilligungen in ein Museum umzuwandeln, ohne Parteiengehör, ohne Verhandlungen?  Aber wo kein Nachbar mit dem zweiten Vornamen “grausam” wohnt, geht halt viel…

http://news.google.de/news/url?sa=t&ct2=de%2F0_0_s_0_0_t&ct3=MAA4AEgAUABqAmRl&usg=AFQjCNHo79vCc0DihbK4Wy6jIJMmaJpHCQ&cid=5967615688613539979&ei=mDSuS9COKtCm_gbcm9fDAQ&rt=SEARCH&vm=STANDARD&url=http%3A%2F%2Fwww.krone.at%2Fkrone%2FS153%2Fobject_id__192097%2Fhxcms%2F

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Comments (2)
  1. von Hermann Stern am 27. März 2010 um 19:33

    Weitere Informationen und mehr Fotos gibts übrigens auch auf http://www.arnieslife.com/

    LG
    Hermann

  2. von Franz Sölkner am 6. April 2010 um 13:17

    Die Betreiber des Projekts Schwarzenegger-Museum bewegen sich offensichtlich im juristischen Graubereich. Formalrechtlich ist das nur so erklärbar, dass man offiziell von einer weiteren ganz normalen Wohnnutzung des Gebäudes ausgeht und man somit vorgibt keine Umwidmung zu brauchen. Das ist aber im rechtlich strengen Sinn natürlich dann nicht haltbar, wenn die Betreiber selbst zugleich von allen Dächern pfeifen, dass an ein Museum gedacht ist. Das Raumordnungsgesetz geht nämlich logischerweise von einer vorher vorzunehmenden Umwidmung aus.
    Die Vorgehensweise wird also bisher zumindest als rechtlich problematisch bezeichnet werden müssen. Ganz deutlich gesetzwidrig würde die Sache aber dann werden, wenn ein Museumbetrieb aufgenommen werden würde, ohne dass eine entsprechende raumordnerische Umwidmung vorliegt.

Franz FotrFranz Fotr : Super Testbericht für Elektrofahrräder

26. März 2010 | Bereich: Allgemeines

von der Arbeiterkammer erstellt; siehe http://www.akstmk.at/bilder/d119/Elektrofahrraeder_neu.pdf


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Franz SölknerFranz Sölkner : Bericht von der GR-Sitzung vom 24. März 2010

25. März 2010 | Bereich: Aus dem Gemeinderat

Der alte Gemeinderat traf sich zu seiner letzten Sitzung. Die Sitzung war notwendig geworden, weil das Gemeinderecht mindestens eine Sitzung je Quartal vorschreibt und der neue Gemeinderat sich erst gegen Anfang April konstituieren wird. Drei Mandatare waren entschuldigt. Die 5 ZuhörerInnen waren kommende NeugemeinderätInnen von SPÖ, ÖVP und ThAL.

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Franz FotrFranz Fotr : Gemeinderatssitzung am 24.3.2010

24. März 2010 | Bereich: Aus dem Gemeinderat

E I N L A D U N G

Die Mitglieder des Gemeinderates werden zu der am Mittwoch, 24.3.2010, um 19.30 Uhr im Gemeindeamt Thal stattfindenden   ö f f e n t l i c h e n   Sitzung des Gemeinderates einberufen.

Fragestunde

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil:

1.Genehmigung der Verhandlungsschrift vom 16.12.2009

2.Bericht der Delegierten

3.Prüfungsbericht IV. Quartal 2009

4.Rechnungsabschluss 2009

5.Ortsentwicklungs-KG – Jahresabschluss 2009

6.Straßensanierungs- und Straßenbauarbeiten Jahresbauvertrag – Vergabe

7.Allfälliges

Nicht öffentlicher Teil:

1.  Bauverfahren Dr. Helmut Marko Forstbetriebsges.m.b.H – Vorstellungsentscheidung


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Hermann SternHermann Stern : Gemeinderatswahl 2010

21. März 2010 | Bereich: Allgemeines

Die Thaler Alternative Liste möchte sich herzlich bei allen UnterstützerInnen bedanken, die uns ihre Stimme gegeben haben.

Wir werden auch weiterhin zum Wohle Thals Ideen erarbeiten, Initiativen umsetzen und Herausforderungen angehen. In diesem Sinne hoffen wir, dass viele der Wahlversprechen umgesetzt werden, und diese Wahl auch nachhaltige positive Auswirkungen auf unser Thal haben wird.

SPÖ 54,97% (-3,12%) => 9 Mandate
ÖVP 22,15% (+5,67%) => 3 Mandate
ThAL 17,94% => 3 Mandate
FPÖ 4,94% (+2,36%) => 0 Mandate

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http:wahl2.kleinezeitung.at/externalContent/wahl/201003stmk/gm/data/60648.jsp

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Danke für Ihr Vertrauen!


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Comments (10)
  1. von Otmar am 21. März 2010 um 21:39

    Gratuliere zu den drei Mandaten. Schade das es nicht noch mehr Stimmen für Grün nach dem Thal-Superergebnis 2005 geworden sind. Ungerecht wie das Leben nun mal ist, hat jene Fraktion dazugewonnen, die es am wenigsten verdient hat.

    Frage: Warum werden in der Wahl-Ergebnisübersicht der Grünen keine Vergleichswerte aus 2005 angezeigt ?

    LG
    Otmar

  2. von Hermann Stern am 21. März 2010 um 21:55

    Guten Abend!

    …weil 2005 die Thaler Alternative Liste kandidiert hat, diese jetzt aber 2010 Thaler Alternative Liste / Die Grünen Thal heißt, und diese beiden Listen daher nicht gleich gesetzt werden.

    LG
    Hermann Stern

  3. von Franz Sölkner am 22. März 2010 um 16:37

    Servus Otmar,
    Deine Urgenz ist verständlich. Hermann hat die offiziellen Zahlen der Landeswahlbehörde (wie sie von dieser auch an die Medien übermittelt wurden)übernommen. Und diese hat aufgrund einer geringfügig anderen Textierung unseres Listennamens (fälschlicherweise) keine Wahlparteienkontinuität zwischen 2005 und 2010 gegeben gesehen.
    Der in der Sache völlig legitime Vergleich unserer Wahlergebnisse vom vergangenen Sonntag mit jenem aus dem Jahr 2005 schaut so aus, dass wir 45 Stimmen (= 3 Prozent) der Stimmen verloren haben. Knapp haben wir das 3. Mandat gehalten, sind aber deutlich hinter die ÖVP gefallen. Die Funktion des Kassiers ist weg.
    So weit, so unerfreulich.
    LG, Franz

  4. von Christa Strahlhofer am 22. März 2010 um 16:57

    Mach’s dir in Zukunft gemütlicher, lieber Franz!!

    Obwohl ich schon lange aus Thal weggezogen bin, schlägt mein Herz noch immer für die THAL. Natürlich b interessiert mich daher auch, wie es meinen Grünen Freunden/Freundinnen – im Besonderin in Thal ergeht und natürlich auch das Ergebnis der Gemeinderatswahlen. Deshalb habe ich auch den Wahlkampf über die verschieden Homepages der Parteien mitverfolgt und das Ergebnis enttäuscht zur Kenntnis genommen. Ja ich bin wirklich sehr enttäuscht über das Aktuelle. Ich bin echt enttäuscht und deprimiert, wie wenig die jahrelange und mühsame, vor allem auch unentgeltliche Arbeit der Grünen Aktivisten in Thal fruchtet und honoriert wird. Ich stelle mir die Frage: Wenn man schon hier, vor Ort, wo Jede und Jeder sehen kann, wie engagiert, aktiv und unermüdlich sich die paar wenigen Menschen um das Wohl der GemeindebewohnerInnen “scheren”, wie viel Zeit sie dafür aufwenden und es für jeden Mitbewohner und jede Mitbewohnerin durch die vielseitigen, jahrelangen Infoblätter rund um die Arbeit in der Gemeinde, aber auch durch die vielen und verschiedensten Veranstaltungen die paar Menschen auf die Beine stellen und bisher gestellt haben, sie weder Kosten noch Mühe scheuen und gescheut haben – und wie wenig das von den Thalern und Thalerinnen in Form von Wahlstimmen honoriert wird…. Dann schaut’s mit mündigen Bürgern und Bürgerinnen absolut nicht gut aus! Wenn die Menschen durch die Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage so verunsichert sind, dass sie einem Trachtenverein, einem “Thaler-Dirndl-Nähkurs-veranstalter” mehr Vertrauen entgegenbringen (siehe ÖVP) dann kann ich dir lieber Franz, nach deinen 20 Jahren von Tausenden von Stunden Arbeit nur sagen: Entweder du kaufst dir an Steireranzug, deiner Frau ein Dirndl und redest den Leuten nach dem Mund – oder: Zieh dich zurück, leg mit deiner Frau in die Sonne und genieße dein Leben!
    Denn wenn die Thaler und Thalerinnen (und woanders ist es auch nicht viel besser – siehe Wahlergebnisse!) “Dirndl-Nähkurse” für ein politisches Wahlprogramm halten und von den “Nadelstreif-Sozialisten” noch immer nicht genug haben und auch nicht bereit sind, so sie schon selber nicht aktiv werden und nur weiter in trauten Runden über ach so schlechten Politiker jammern wollen, dann rat’ ich dir: Lass Sie weiter bei ihren Bieren die große Lippe führen, lass Sie weiter ihre Klagelieder singen! Sollen Sie weiter ihr Kreuzerl bei den “Heimatverbunden” und den “Zahn- und Bisslosen SPÖlern” – denn Sozialdemokraten, das sind die noch nie gewesen – machen und bleiben! Denn du als Historiker müsstet es wissen: Wenn die Zeiten schlechter werden, dann wird nach unten getreten und nach “starken Männern und nach Heimat” gerufen und gelechzt!
    Ich für meinen Teil kann nur meiner Freundin aus Wien, mit der ich über die Wahlergebnisse in der Steiermark und im speziellen über Tahl gesprochen habe nur zustimmen, wenn sie sagt: “Na dann gute Nacht! Da können wir nur Eines machen: Ziehn wir uns in Zukunft wärmer an!!!”
    Mit solidarischen Grüßen, Christa Strahlhofer

  5. von Otmar am 22. März 2010 um 18:37

    Liebe ThAL-Freunde!
    Möchte mich in der Meinung der Christa Strahlhofer anschließen. Leider ist es so. Aber das (politische) Leben scheint wirklich nicht immer gerecht zu verlaufen. Aber auch auf anderen wichtigen Bereichen gibt es kaum Änderungen zu erkennen. Warum?
    Ein Beispiel: Auf der Grazer Automesse vergangenes Wochenende habe ich mit Schrecken festgestellt, dass von einem Umdenken hinsichtlich PKW-Treibstoffverbrauch oder alternativen Antriebstechniken auch mit viel Mühe wirklich nichts zu erkennen ist. Hier die für mich erkennbaren “Highlights” der Automesse:
    > Die Farbe Weiss löst Silber als Auto-Modefarbe ab.
    > Die Front- und Rückscheinwerfer bekommen LEDs anstelle Xenon-Birnen. Unglaubliche Energieersparnisse werden eintreten …
    > Im Innerern der Autos in der Standardausstattung regiert Plastik und mehrere Multifunktionshebel.
    > INFOTAINMENT, GPS und LCD-Großanzeigen sind die neuen Zaubermittel der Autoindustrie.
    > Die Autoreifen werden größer.
    > Die Mittelklasse-Autos haben ein Gewicht von 1400kg erreicht. Die SUV liegen um 400 bis 500kg höher. Die neuen Modelle werden eher schwerer, länger und/oder höher.
    > Wegen der niederen Sparbuchzinsen werden lt. Autoverkäufer auch heuer vermehrt (größere) Autos ge-/verkauft. Auch ohne Verschrottungsprämie …
    > Der Treibstoffverbrauch liegt bei vielen Mittelklasseautos um die 6-7Liter. 3-Liter-Autos. Ja, eines gefunden!(VW Polo)
    > Die meisten Besucher u. Bewunderer sind bei den Cabrios und großen Autos über €100.000,– zu finden. Gibt es noch eine Wirschaftskrise und ist sie schon vorbei ?

    Wo ist das Umdenken hinsichtlich Sparsamkeit im Verbrauch und sinnvolle Mobilität ??? Wahrscheinlich nicht auf einer Automesse. Wenngleich hier(!) am meisten Basisarbeit zu leisten wäre. Ähnliches denke ich mir bei der Arbeit der ThAL. Anderorts wäre man froh, wenn man/frau eine so aktive Grüngruppe hätte. Aber in Thal scheinen nur 247 von 1393 abgegebenen Stimmen die ernsthafte Arbeit der Grünen anzuerkennen.
    Vielleicht sieht jemand anderer hier noch einen Silberstreifen am Horizont ?

    LG Otmar

  6. von hagen helge hochrinner am 22. März 2010 um 19:32

    Sehr geehrte Frau Strahlhofer,
    sehr geehrter Herr Otmar,
    es ist nicht nur Herr Sölkner, der tausende Stunden Arbeit in die politische Arbeit der Gemeinde investiert hat. Die wie Sie schreiben “unentgeltliche Arbeit” war wohl über die letzten 5 Jahre mit dem Kassiersgehalt gut entlohnt.
    Franz Sölkner ist in mancherlei Hinsicht ein Idealist und sein Engagement in Dingen, die ihm wichtig erschienen war oftmals enorm. Betrachtet man das vor dem Hintergrund des Zeitangebotes, das ihm, im Gegenteil zu einem Normalberufstätigen, der neben seiner politischen Tätigkeit vielleicht auch noch Verpflichtungen in Beruf und Familie hat, so relativiert sich manches. Es liegt in der Natur der Demokratie, dass Menschen ob ihrer Gesinnung unterschiedliche Zugänge zu Sachthemen haben. Nur so kann eine Gesellschaft neue Ideen schaffen und umsetzen. Es ist jedoch einer Sachdiskussion nur bedingt zuträglich, wenn politische Arbeit ihren Ausdruck dadurch findet, Wettbeweber ständig persönlich und nicht in der Sache anzugreifen. Wer glaubt, dass man so Stimmen macht ist naiv. Eine Veränderung in einer Gesellschaft kann schlussendlich nur durch unerträglichen Leidensdruck oder gemeinsames Tun und vor leben erreicht werden. Ich habe in Thal noch keinen Ihrer Parteifreunde gesehen, der im Interesse der Öffentlichkeit ein Werkzeug in der Hand gehalten hätte, um praktisch ein Vorbild zum Naturschutz und zur Biotoprettung im Kleinen zu geben. Wie sollen die Vertreter dann erst im Großen glaubwürdig sein? Ich habe in meinen 11 Jahren, die ich nun Thal leben darf seitens der ThAl wenige Veranstaltungen, ausser dem Schachkurs, erlebt, die nachhaltig gemeinschaftsbildend gewesen wären. Wohl kann ich aber ungleich mehr Aktionen und Aussendungen aufzählen, die gemeinschaftszerstörend und menschenverachtend waren.
    Wenn die Bevölkerung, die u.a. beim Dirndlnähkurs Gemeinschaft, Identität und Harmonie in einer Welt der Globalisierung und des Neoliberalismus sucht, dafür von Grünüberzeugten gescholten wird, so ist es vielleicht wirklich besser, wenn sich Ihre Gesinnungsgenossen zukünftig besser warm anziehen, es könnte sonst eine kalte Briese entgegenwehen. Wenn es jedoch zu einem Umdenken in Ihrer Fraktion kommen sollte, wo wieder die Sache und und nicht der persönliche Angriff im Vordergrund, so würde ich mich über eine Zusammenarbeit freuen, sodass wir gemeinsam die Probleme konstruktiv in Angriff nehmen, die schlussendlich uns alle betreffen. Mit herzlichem Gruß Dipl.-Ing. H.Hochrinner Obmann der ÖVP proThal

  7. von Christa Strahlhofer am 22. März 2010 um 23:22

    Hallo Herr Hochrinner!
    Vor ein paar Wochen habe ich das Buch “Die Zeit der Feste – im nationalsozialistischen Kreis Hartberg” von Wolfgang Brossmann, erschienen als Heft Nr.VII, der Aichbergiana, (ISBN 978-3-200-0165-5, € 27.-) gekauft und gelesen. Ich habe mich für die Mühe bei ihm bedankt, dass er das Unausgesprochene und Totgeschwiegene dieser Jahre im Nationalsozialismus über meine “Heimat”, der Oststeiermark, im Bezirk Hartberg in Buchform ein für allemal und jedermann/jede Frau schwarz auf weiß nachlesbar gemacht hat!
    Die unter Anderem in Form eines Kalendariums wieder gegebenen Banalitäten des Bösen dieser menschenverachtenden Zeit, lassen neue Bilder und Einsichten entstehen.
    Vor allem rückt es die Opferrolle der vom Leid geplagten Menschen der Endkriegszeit – mein Heimatort aber auch die Nachbarorte waren blutige Schauplätze der letzten Kriegstage – in ein richtiges und vor allem aufklärendes Licht. Aber auch der in letzter Zeit wieder sehr beliebt gewordene Begriff “Heimat” wird hinterfragt und besprochen.
    Unweigerlich ist mir beim Lesen des Buches sind mir die vielen Wahlplakate, die mit dem Begriff “Heimat”, um die Gunst der Wähler buhlten in den Sinn gekommen. Und Sie geben mir ja in Ihrem Schreiben recht: Sie wissen, das eine Dirndlnähkurs gemeinschafts-, identitäts- und harmoniestifend sein könnte und richten eine Nähwerkstatt ein!
    Dazu möchte ich zu diesem “unsere ach so schönen Heimat…, mit seinen schönen Dirndln …. und Steirabuam in ihren grünen Jankern unserer Heimatgemeinde”…. und all das verdummende Heimat-Gesülze festhalten: Schon in den Krisenzeiten der 20er und 30er Jahre, in Zeiten des Austro-Faschismus und erst recht im Nationalsozialismus, bzw. Faschismus hat man um die identitäts- gemeinschaftsbildende Kraft die ein “Heimatbegriff” bewirken kann gewußt und auf ihn auch sehr erfolgreich gesetzt! Er läßt wird wieder hervorgeholt in Zeiten wie diesen, wenn es darum geht, hausgemachte politische Fehler herunterzuspielen, damit man sich und nichts ändern oder verändern muss – und schlussendlich in einem unerklärlichem Harmonie-Bedürfniss zu enden, um etwaige doch vorhandene Disharmonien und Missstände abzuschwächen und damit auch gleich im Keim zu ersticken.
    Klar und deutlich, jedoch nicht so emotional und aufgebracht wie ich es bin, wenn ich von solchem Heimat-Schwachsinn höre und lese, ganz aktuell bei den Gemeinderatswahlen von Rot und Schwarz plakatiert, kann ich nicht umhin, ein paar Zeilen dazu aus den oben angesprochen Textauszug des Buches zum meiner Meinung nach faschistoiden “Heimat”-Wort-Mißbrauch zu zitieren:
    “… Heimat umfasst hier aber ein ganzes Bündel an Instrumenten zur Welterklärung, Problemlösung und letztlich Herrschaftssicherung. “Heimat” steht für ein ideologisches Konstrukt, mit dem versucht wird, dem Pluralismus einer modernen Gesellschaft eine einfache und überschaubare Interpretation der Lebenswelt entgegenzustellen. In Blickrichtung auf das Klischee einer unterstellten (aber nicht realen!!) homogenen Gemeinschaftlichkeit die durch die Abgrenzung von den “Anderen” gefunden wird, können einfache Lösungen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme legitimiert werden. ….”
    und weiter:
    “Tatsächlich vorhandene Konflikte zwischen verschiedenen Interessen in einer Gesellschaft werden dabei zu Gunsten der dem Konzept “Heimat” unterstellten Gemeinsamkeiten ausgeblendet. Der vorausgesetzte Grad an Homogenität der Gesellschaft, der da nicht gestört werden darf, wird als die Basis der Problemlösung gesehen. Erst dieses Streben nach harmonischer Homogenität in einem überschaubaren Lebensraum führt seine Protagonisten in letzter Konsequenz auch heute wieder zum “Freund-Feind-Denken” entlang ethnischer Kategorien. (Siehe Reaktionen zur Ausländer-Problematik, Sozialschmarotzer-Debatte…)
    Anders als das Rationale der Aufklärung(sarbeit) ist diesesr Mythos von Heimat emotional gebunden. Ihm reicht die Eigensicht. In der Beschreibung der Heimat wird nichts und niemand anderes gebraucht, da reichen “wir” uns selbst!. … Die Anwendung des Instrumentariums und (für viele inzwischen wieder) Kampfbegriff (z.B. vor Wahlen kann man damit auf Stimmenfang gehen, indem man Angst vor Verlust durch Arbeitsplätze durch Ausländer mit solch billigen Feindbildern schürt! Und viele fallen darauf rein, weil die Ausländer,…. auf jeden Fall als Sündenböcke viel schneller bei der Hand sind, und eher selten ein oder mehrere Politiker oder jemand von der Industriellenkammer!)
    “Heimat” hat aber eine wesentliche Problematik: seine “moralische Verschmutzung”, die in ihm in der Zeit des Nationalsozialismus widerfahren ist. Der unappetitlich braune Fleck auf dem weißen Trachtenjanker (der in mir schon immer dieses unbenennbare GRAUSEN hervorgerufen hat – und es noch immer tut) diskreditiert eben langfristig.
    Erst wenn man die “Belastung” die der Nationalsozialismus brachte, aus der Geschichte der Region hinaus schweigt, wird es möglich, heute mit diesem Begriffsbündel angeblich zeitgemäß zu agieren. Sein rechte und revisionistische Brauchbarkeit, seinen emotional appellierenden Charakter kann der “Komplex” der Heimat erst dann wieder ausspielen, wenn der bestehende historische Kontext zum Nationalsozialismus relativiert und verdrängt wird. ..” (Wolfgang Brossman in “Zeit der Feste”)

    Dieses “Heimat-Geplapper” und diese unangenehme Art von “Solidarität unter uns Inländern” ist heute wieder aktueller denn je geworden, abgesehen von dem Umstand – oder ist es schon ein Dauerzustand, das das Wort SOLIDARITÄT erst gar nicht in den Mund genommen wird!

    Jörg Haider, in seinem braunen Kärntneranzug, mit blauer Kornblume (ein Symbol aus der Nazi-Zeit) im Knopfloch, hat bewusst den Gebrauch des Wortes “Heimat” aktualisiert und wieder saloonfähig gemacht. (Haider inzwischen zwar verstorben, aber ein guter, jedoch skrupelloser Stimmenfänger, dessen Taktik bei Wahlen immer aufgegangen ist – Wahlkampfberater posthum??)

    Zurück zum Anfang:
    Es gruselt mich noch heute, wenn ich daran denke, wie diese schon fast intuitiv – gebrauchte, von Nationalsozialisten zur “Arisierung unserer deutschen Heimat” beinahe nach jedem Satz zu findende “Ausschmückung” verwendete “Heimat-blablabla”, mit diesem Wortmissbrauch der Versuch unternommen wurde – und heute wieder von FPÖ, BZÖ – aber auch von ÖVP und SPÖ benutzt wird, die wirklichen Themen unserer Zeit wie Umweltproblematik, Soziale Ungerechtigkeit,… vom Tisch zu wischen und und wieder eine Politik mit der Angst gemacht wird!
    Das begann mit Anfang der 90iger und wird immer unerträglicher! So eine Art von Politik verursacht und löst bei mir ein beklemmende Gefühle und Angst aus. Auch Grauen macht sich da in mir breit.
    Parallelen zu den 20iger Jahren drängen sich hervor und auf:
    Finanzkrise damals, Finanzkrise heute.
    Arbeitslosigkeit damals, Arbeitslosigkeit heute.
    Verarmung damals und heute steht sie schon im Vorzimmer vieler!
    Sündenböcke damals – Sünenböcke heute.
    Die Juden damals – die Ausländer heute!
    Heimatgeschwafel damals – Heimatgeschwafel heute!

    Angst vor der Zukunft?
    Angesichts der Hochrüstung unserer Tage, und mit einer Politik der Angst und der dazugehörenden Sündenbock-Suche – angesichts dieser Fakten bekomme ich Angst vor der Zukunft!!

    Überlegen Sie einmal, denken Sie nach!
    Es wurde wieder gewählt in der Steiermark. Und wurde da nicht wieder versucht, auf billige Art und Weise die Menschen bei ihren Gefühlen, bei ihren Sorgen und Ängsten zu erwischen, anstatt klare Worte und notwendige Taten zu setzen? Sie in Ihrem Schreiben, aber auch die Wahlergebnisse bestätigen meine Ängste!
    Aber: Wer gute politische Arbeit für seine MitbürgerInnen leistet, braucht mit keinem faschistoid besetzen Heimat-Geschwafel oder gar Anti-Ausländerparloen auf Stimmenfang gehen!
    Denn damit wird nur polarisiert, werden Feinbilder geschaffen, um eine ausgrenzende und asoziale Politik für den Geld-Adel zu rechtfertigen und – manchmal vielleicht auch nur deshalb, um mit “Herrn Hinz” oder mit “Herrn Kunz” einmal in einem der vielen unnötigen Kleinformat-Blattl abgebildet zu werden.

    Was die 600.- Euro anbelangt für 5 Jahre von insgesamt 20 Jahren Engagement für die Gemeinde Thal, so möchte ich Ihnen noch kurz eine Frage stellen: Wären Sie und Ihre Frau bereit, mit einem Gehalt 15 Jahre zu leben, damit Sie sich für Umwelt, soziale und Gemeindethemen engagieren? Und menschenverachtend?
    Benutzen Sie ihr Hirn – im Hier und Jetzt!
    Glauben sie mir:
    Es kostet nichts und es verursacht auch keine Schmerzen!
    Mit nachdenklichen Grüßen, Christa Strahlhofer

  8. von Franz Sölkner am 23. März 2010 um 14:10

    Servus Christa,
    ich merke Du bist in alter Frische streitbar: Über einzelne Details Deiner Argumentation kann man natürlich verschiedener Meinung sein, aber den Kern der Problematik erwischt Du natürlich punktgenau: In Zeiten der Krise suchen Menschen verstärkt nach Sicherheiten und wennn Ihnen von politischen Parteien einfache Identitätskonzepte als Antworten geboten werden, dann greifen sie danach – auch dann, wenn diese Sicherheiten trügerisch sind und langfristig gesehen die Verhältnisse dadurch sicher nicht besser werden, sondern sich noch verschärfen werden. Vieles weist bereits seit längerer Zeit darauf hin, dass wir in einer präfaschistischen Phase leben und auf das Warm anziehen sollten sich kritische Geister allemal einstellen.
    Wo ich beispielsweise mit Dir dissend bin: Ich anerkenne die ÖVP-Initiative zum Thaler Alltagdirndl durchaus als positiv, Tracht gehört nicht zwingend in den von Dir bezeichneten Kontext, aber die damit verbundenen historischen und politischen Konotationen sind halt schon meist gefährliche politische Abgleitfläöchen in eine Mir-San-Mir-Mentalität. Genauso wie das neu nin Mode gekommene Fahnenschwingen bei Sportveranstaltungen an sich natürlich harmlos ist und einem doch bewusst sein muss, dass sich da gegenüber früher etwas geändert hat, was sehr rasch auch in eine gefährliche Richtung umschwingen bzw. dorthin instrumentalisiert werden kann.
    Und weil Exaktheit bei Fakten wichtig ist: Ich habe als Kassier 5 Jahre lang (14 mal)ca. 740 € bezogen. Das habe ich als Basisgehalt verstanden, dass mich in den letzten 5 Jahren freigesetzt hat um weit über die engere Kassierstätigkeit hinaus vielfältige kommunalpolitische Arbeit zu machen.
    LG, Franz

  9. von Franz Sölkner am 23. März 2010 um 16:46

    Servus Helge,
    schön, das Du jetzt zugibst, dass ich wenigstens aktiv war. Erst vor ein paar Wochen hat das ja noch ganz anders geklungen. jetzt freilich hast Du eine neue Rückzuglinie gewählt: Man muss von Dir bei einer gemeinschaftbildenden Aktion mit einem Werkzeug in der Hand gesehen worden sein und das sei eben noch nie der Fall gewesen.

    Nun einmal abgesehen davon, dass

    1. es die zentrale Aufgabe der Politik, ist Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich gesellschaftliche Gruppen gemeinschaftsbildend organiseren können, und ein Politiker seiner Verantwortung dann nachkommt, wenn er auf der strukturellen Ebene genau dafür Sorge trägt, und Du
    2. einen sonderbar engen Begriff von Werkzeug hast (so als ob Schrift, Bleistift, PC-Tastatur etc. nicht auch menschliche Werkzeuge wären)

    fällt mir wieder einmal auf, wie wenig Du da von Deiner Mühle in Eben aus mitkriegst oder umgekehrt, wieviel Du vielleicht doch mitkriegst aber aus parteipolitischen Gründen halt nicht öffentlich zugestehen willst.

    Einige Beispiele auch unseres praktische Zugreifens aus jüngerer Zeit nur in Bezug auf meine Person:
    - Niemand – außer vielleicht Du aus parteipolitischen Gründen – wird bestreiten, dass unsere Initiative der audiovisuellen Dokumentation der Lebenserinnerungen alter Menschen gemeinschaftsbildend war und dass sich eine Veranstaltung dieser Art – wie wir sie im Turnsaal der Volksschule hatten – nicht machen lässt, ohne dass man auch selbst Hand anlegt (Montage der Leinwand, Aufstellung und Wegräumen der Stühle, etc.)
    – Im Vorjahr habe ich gemeinsam mit Arnold Suppan bei einem Ameisenhaufen in Unterthal eine erklärende Tafel aufgestellt (von der Arbeitsleistung her nichts von Bedeutung, ich weiß, aber ich hab dabei halt doch ein Werkzeug Deiner Vorstellung in der Hand gehabt).
    - Ebenfalls im Vorjahr hab ich etwa eine Tagschicht lang händisch mitgearbeitet bei der Gestaltung des Joe Polaischer-Platzls in Unterbichl (zusammen mit Sepp Heinzl, Ali Koch und anderen).
    - Und heuer im Fasching hab ich ca. 4 Stunden mitgearbeitet am Bau des Thaler Fußbusses (diese meine Arbeitsleistung trau ich mich fast nicht zu erwähnen, weil sie geradezu lächerlich war im Vergleich zur Arbeitsleistung anderer (etwa von Sepp Heinzl).

    Dass Du, der am Bau des Gefährts aber keinerlei Hand angelegt hatte, dann beim Faschingsumzug in Graz “mitgefahren” bist, war für mich okay. Politisch mit einem Foto in Eurer Zeitung verwertet, hast diese Teilnahme am Faschingsumzug dann aber nicht ich sondern Du.

    Vielleicht liegt also der entscheidende Unterschied zwischen uns beiden einfach darin, dass ich einfach ein bisserl scheuer bin als Du und ich über die von mir gelegten kleinen Eier einfach nicht so klaut gackere wie Du über die Deinen.

    Und wegen “menschenverachtend”: Das sind wir sicher nicht! Wir sind zwar oft sehr direkt und wahrscheinlich manchmal auch sehr hart in der Kritik. In der Härte der persönlichen Attacke stehst Du uns da sicher nicht nach – schau Dir nur einmal ohne jede Selbstverliebthiet und mit einiger Bereitschaft zur Selbstkritik Deine eigenen Texte über uns an. Das ist aber jetzt keine Klage, Politik ist halt einmal keine Schmuseveranstaltung! Während wir aber zu unserem politischen Stil stehen, glaubst Du Dich in derlei Stilfragen dann immer wieder doch auch als Oberlehrer aufspielen zu müssen. aber dazu stehen stehen wir auch.

    Ich bin in 20 Jahren politischer Tätigkeit erst einmal mit einer menschenverachtenden Sache konfrontiert worden, nämlich mit jener brutalen Härte, mit der die SPö unterstützt von Deiner Fraktion es politisch verunmöglicht hat, im Baufall Egger/Bürger einen sachlich, rechtlich und menschlich tragbaren Ausweg zu finden.

    Mit freundlichen Grüßen, Franz

  10. von kein grünspecht am 13. April 2010 um 13:26

    tschuldigung … aber da kann ich nur eines sagen …
    DANKE hr. sölkner das sie in thal sind und nicht die werte fr. strahlhofer …
    alle weiteren kommentare kann sich jeder selbst zusammenreimen die ich für diese dame übrig hätte

Franz SölknerFranz Sölkner : Eine kurze Antwort auf das letzte Flugblatt der ÖVP

20. März 2010 | Bereich: Allgemeines

Ich bin politisch ein “alter Hase” und bin daher in der politischen Auseinandersetzung Vieles gewohnt. Die jüngste Chuzpe der VP hat aber auch mir kurz die Rede verschlagen. Sie macht mich für die Entwicklung der Gemeindefinanzen verantwortlich! Dies obwohl:

1. Die Entwicklung der Finanzen von den jeweiligen Budgetbeschlüssen im Gemeinderat abhängig sind. Im Gegensatz zur ThAL hat die ÖVP diese vom Bürgermeister und seiner Fraktion vorgelegten Budgets und damit den Weg in die Finanzmisere immer brav mitbeschlossen.

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Comments (3)
  1. von Trummer Kurt am 20. März 2010 um 14:46

    Sehr geehrter Hr. Sölkner
    Entschuldigen Sie bitte vielmals, dass wir Sie politisch attakieren, das ist halt im Wahlkampf so, aber so sehen Sie selbst einmal, wie es ist, wenn man selbst einmal mit Wahrheit und auch Halbwahrheit konfrontiert ist, so wie Sie das halt immer wieder bei den anderen Gruppierungen gemacht haben und machen *lächle*
    Mit freundlichen Grüßen
    Trummer Kurt

  2. von hagen helge hochrinner am 20. März 2010 um 15:07

    lieber franz,
    ich verstehe deine erregung nicht.
    1. das diagramm entspricht dem, das du in deiner eigenen zeitung veröffentlicht hast.
    ich hoffe, dass die zahlen wohl richtig recherchiert sind.
    2. die prognose der gemeidnefinanzen wurde auch von dir in euerenm blatt abgedruckt.
    3. es stimmt es meines wissens auch, dass du im von dir beschriebenen zeitraum kassier warst. oder?
    4. darf ich dich darauf hinweisen, dass mein weg ein privatweg ohne öffentlichkeitsrechte ist! ich bitte dich also schon keine populistischen halbwahrheiten zu verbreiten!
    mit herzlichem gruß
    helge hochrinner

  3. von Franz Sölkner am 20. März 2010 um 23:54

    Werter Herr Trummer,
    ist ja eh kein Problem. Gewundert hat mich nur
    dass die ÖVP, die viele Jahre lang den Gemeindekassier stellte, so wenig Ahnung haben sollte (oder vielleicht auch tatsächlich hat) von den Möglichkeiten des Kassiers auf die großen Linien der Finanzentwicklung Einfluß zu nehmen. Und schon gar in Thal, wo unter der absoluten Mehrheit der SPÖ ein andersfarbiger Kassier in seinem Verantwortungsradius auf das absolute Minimum reduziert wird (kein unmittelbarer Zugang zum Aktenbestand der Buchhaltung, kein Zugang zu den elektronischen Infoservern des Landes, des Gemeindebundes, des KDZ, etc.).

    Und werter Helge!
    Erregung war da keine, bloss atemlose Verwunderung. Natürlich stimmen die Zahlen, sie stammen ja von mir – Du selbst hast Dir ja ohnehin noch nie die Arbeit angetan, eine systematisch- kritische Budgetbetrachtung zu erstellen.
    Nur entswpricht halt Euer Argument nicht den seit Aristoteles gültigen fundamentalen Gesetzen der Logik: Aus der Gleichzeitigkeit der negativen Finanzentwicklung und meiner Kassierstätigkeit eine kausale Verantwortung des Kassiers herausdestillieren zu wollen, ist aufgrund des tatsächlich gegebenen rechtlichen und politischen Mechanismen ungefähr so logisch, wie zu behaupten, weil mein Großvater im Ennstal im Dezember 1966 knapp vor einem Lawinenabgang am Grimming gestorben ist, müsse da doch ein Zusammenhang bestehen.
    Kurz: Für derlei Esoterik bin ich nicht zu haben. Aber zugegeben, wenn man es mit der Logik nicht so genau nimmt, kann man jederzeit so etwas Witziges konstruieren. Es war halt irgendwie ein würdiger Höhepunkt Eures Wahlkampfes.

    Und zu Deinem Weg: Ja, ich weiß. Es ist Dein in Freiheit rückersessener Privatweg, Privatweg, Privatweg und auch wenn dort früher einmal viele Generationen haben gehen können, so soll Dir dort ja keiner vorbeigehen, vorbeigehen, vorbeigehen. Sehr volksnah, sehr volksnah, sehr volksnah, usw. usw., usw., usw.

    Mit freundlichen Grüßen bis morgen beim Wahlsitzen,
    Franz

Franz SölknerFranz Sölkner : GK Sölkners Antwort auf die späte Post der SPÖ-Thal

20. März 2010 | Bereich: Allgemeines

Wie erwartet hat die SPÖ am Vortrag der Wahl noch eine mehrseitige Information an die Haushalte verteilt. Dank Internet ist es möglich einige darin enthaltene Schrägheiten zumindest für eine begrenzte Zahl von WählerInnen noch zurechtzurücken.

Nahwärmeprojekt

Zunächst prangt auf der Titelseite das “Nahwärmeprojekt”. Es wird als ausschließliche SPÖ-Initiative dargestellt. Dass das so kommen würde war absehbar. Vorbereitet wurde das Projekt zwar im Rahmen der breiten überparteilichen e5-Arbeit und auch an der zugrundeliegenden Haushaltserhebung war ein großer Teil des e5-Teams – einschließlich der ThAL-Gemeinderäte – beteiligt. Während aber sonst bei Umsetzungen von e5-Projekten meist großer Wert darauf gelegt wurde, die entsprechenden Anträge im Gemeinderat parteiübergreifend einzubringen, war es dann bei der Beauftragung der € 70.000 teuren “Detailstudie” an die Güssinger Fachleute anders. Sie wurde allein von SP-Vbgm. Gugl eingebracht und fand auch die Zustimmung der ThAL. Seit damals war aber klar, dass die SPÖ da eines ihrer kommenden Wahlwerbeprojekte vorbereitete. Und zugestanden sei auch, dass in der Folge SP-Vbgm. Gugl bei diesem Projekt in die Begleitung der Güssinger Experten einiges an Zeit und Energie investierte. So gesehen ist dieser “Aufmacher” nicht ganz ungerechtfertigt.

Kritisch anzumerken gibt es aber zweierlei:
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Kommentare (1)
  1. von Edmund Hansmann am 20. März 2010 um 20:53

    … nur aus finanziellen Gründen kandidiert.

    In der letzten Aussendung der SPÖ wird mir vorgeworfen, dass ich nur aus finanziellen Gründen für die FPÖ kandidiere. Ich möchte hiermit klar und deutlich feststellen, dass dies in keinster Weise der Wahrheit entspricht oder um es anders zu sagen: ” … alles erstunken und erlogen ist.” Es liegt an den Verantwortlichen der SPÖ Thal, entsprechende Schritte zu setzen, diesen Vorwurf in eindeutiger Weise öffentlich zu widerrufen.

    Edmund Hansmann

Franz SölknerFranz Sölkner : Gemeinderatsausschluss und Wegverkauf: SP/VP vor peinlichen Entscheidungen oberer Instanzen

19. März 2010 | Bereich: Allgemeines

Nachdem der Verfassungsdienst der Landesregierung bereits vor mehr als einem Jahr die Meinung vertreten hat, dass die rechtliche Begründung unseres dreimonatigen Ausschluss aus dem Gemeinderat verfassungsrechtlich nicht haltbar ist, zeichnet sich jetzt auch ein diesbezüglich entscheidendes Erkenntnis des Bundesverfassungsgerichtshofs zu unseren Gunsten ab. Érgehen wird der Spruch aber erst nach den Gemeinderatswahlen. Mit Parteipolitik hat dies nichts zu tun, weil ein politischer Einfluss der Landesparteien von SPÖ und ÖVP auf das Höchstgericht sicher nicht gegeben ist.

Auch bei unserer Aufsichtbeschwerde an die Landesregierung über den unterpreisigen Wegverkauf in Winkel werden wir ziemlich sicher Recht bekommen. Steht doch der § 70 Abs. 1 der Stmk. Gemeindeordnung dieser Verschleuderung von Gemeindeeigentum um allzu billige € 23 je m² direkt entgegen.

Ein Vorbote für diese kommende Entscheidung zugunsten unseres Standpunktes ist der Zeitfaktor. Während normalerweise derartige Beschwerden binnen zwei Monaten erledigt werden, liegt diese – trotz mehrmaliger Urgenzen unsererseits – seit fast einem Jahr unerledigt bei der parteipolitisch gesteuerten Gemeindeaufsichtsbehörde der Landesregierung. Offensichtlich wissen Voves/Schützenhöfer, dass sie uns in dieser Sache werden Recht geben müssen, wollten aber ihren Thaler SP/VP-Parteifreunden vor den Gemeinderatswahlen eine Blamage ersparen.


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thalbeigrazthalbeigraz : Kleine Zeitung: Neues Zentrum oder Luftschloss?

19. März 2010 | Bereich: Pressespiegel

SPÖ will Mandate halten, Grüne ihre Hochburg ausbauen.

Die Ausgangssituation ist komfortabel: SPÖ-Bürgermeister Peter Schickhofer, seit 2008 im Amt, verfügt über 10 der 15 Mandate. “Und die wollen wir halten”, sagt er zwei Tage vor der Gemeinderatswahl. Punkten will er mit einem Gemeindezentrum, “auch wenn andere sich das nicht vorstellen können”. Dazu will er in Kindergarten und Volksschule investieren und das Gemeindebudget in Schuss halten.

An diesem Punkt setzt die Kritik der Grünen ein. “Die SPÖ verspricht Luftschlösser, obwohl das Minus im Budget wächst”, ärgert sich Grünen-Urgestein Franz Sölkner. Die Zahlen sind für ihn alarmierend: “Heuer haben wir ein Minus von 546.000 Euro, 2012 ist es bereits eine Million. Das haben SPÖ und ÖVP im mittelfristigen Finanzplan beschlossen”, sagt Sölkner. Mit VGT-Tierschützer David Richter an dritter Stelle – er steht derzeit im umstrittenen Tierrechtlerprozess vor Gericht – wollen die Thaler Grünen ihre 20,9 Prozent aus 2005 sogar noch ausbauen. Es war damals das beste grüne Ergebnis im Land.

Für die VP will Gerhild Langmann den Verlust aus 2005 wettmachen, für die FP tritt Edmund Hansmann an. GERALD WINTER

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/grazumgebung/thal/2316280/neues-zentrum-luftschloss.story


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Hermann SternHermann Stern : Eine Woche www.thalbeigraz.at neu!

19. März 2010 | Bereich: Über diese Webseite

Besonders im  Zeitraum kurz vor einer Wahl sind die Internetseiten der Parteien sehr gut besucht,
daher möchte ich kurz eine Zugriffsstatistik der letzten Woche (Freitag, 12.03 bis Donnerstag, 18.03) bringen):

268 eindeutige Besucher (also eigentlich auch eindeutige Haushalte) haben insgesamt 524 mal diese Webseite besucht. Dabei wurden 2700 einzelne Seiten betrachtet.

Die durchschnittliche Besuchsdauer lag bei ungefähr 5 Minuten, dabei wurden im Schnitt etwas über 5 einzelne Seiten betrachtet.

Besonders die 268 eindeutigen Besucher in nur einer Woche zeigen, dass Internetseiten schon längst allen andern Wahkampfmedien wie Plakatständern oder zuplakatierten Bushaltestellen den Rang abgelaufen haben. Zusätzlich bieten sie auch einen Rückkanal, um gleich Ideen, Ängste und Sorgen los zu werden.

Mehr und spannendere Daten gibts dann, wenn die Seite mal einige Monate gelaufen ist.

Hermann Stern

P.S.: Für die technisch Interessierten:
62,20% Internet Explorer, 34,92% Firefox, 1,53 Chrome.
96,37% Windows, 1,91% Linux, 1,53% Mac, 0,19% Symbian.


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Comments (4)
  1. von kein grünspecht am 19. März 2010 um 11:16

    Sehr geehrter Hr. Stern
    Sie haben eine neue tolle Seite gemacht alle Ehre dafür. Zu Ihrer Statistik sei aber vielleicht noch bemerkt, dass die durchschnittliche Besuchsdauer vermutlich verfälscht wird und nicht unbedingt 5 Minuten sein muss, ich sag eher weniger.
    Wenn die Statistik eine Verweildauer auch dann aufzeichnet, wenn, so wie ich, die Seite während der Arbeitszeit (psst nicht verraten) offen habe, aber diese im Hintergrund liegt damit die Kollegen – und der Chef – nicht sehen dass ich nicht Arbeite sondern “Privatisiere”.
    Es müsste eigentlich die letzte 3/4 Stunde von Ihrer Statistik aktuell abgezogen werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Kein Grünspecht

  2. von Hermann Stern am 19. März 2010 um 12:32

    Hallo “Kein Grünspecht”,

    Danke für deinen Kommentar! Vielen Dank für das Lob!

    Es freut mich, dass die Kommentarfunktion langsam ein wenig angenommen wird.

    “Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!” Jede Statistik ist mit Vorsicht zu genießen, aber im Laufe der Zeit nähern sich auch Durschnitte wirklich den realen Gegebenheiten an. Ich glaube nämlich auch nicht, dass zum Beispiel der Artikel zu der Aussendung der SPÖ von Franz Sölkner in fünf Minuten wirklich zu lesen ist;)

  3. von Robert Schindler am 19. März 2010 um 13:24

    Hallo “Kein Grünspecht”

    es freut mich zu sehen, dass unsere neue Webseite bereits Anhänger gefunden hat, die nicht aus dem “grünen Lager” stammen.

    Aus der Häufigkeit und der geringen Abstände ihrer Kommentare zu unseren Beiträgen entnehme ich, dass ihnen unsere Seite ausreichend Informationen bietet und so gut gefällt, dass sie immer wieder kommen.

    Daraus schliesse ich (natürlich rein nach der Wahrscheinlichkeitstheorie), dass wir auf dem richtigen Weg sind!

    Weiter so!! Wir freuen uns über jeden Kommentar, der zum Diskutieren anregt!

  4. von kein grünspecht am 19. März 2010 um 13:59

    Sehr geehrter Hr. Schindler
    Sie schliessen falsche Schlüsse und die Wahrscheinlichkeitstheorie kommt hier sicher nicht zur Anwendung.
    Es ist nicht so, dass ich nur die grüne Seite offen habe, ich habe auch die ROTE und die SCHWARZE Seite offen und schau immer wieder wo es was Neues gibt. Den einzigen Vorteil den die Grüne Seite hat, ist der des öffentlichen Kommentars. Selbstverständlich schreibe ich auch immer wieder den anderen Gruppierungen, dort aber nur per Mail.
    Mit freundlichen Grüßen
    Kein Grünspecht

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