Nächste Veranstaltungen:

  • Freitag 22.09.2017: Vielseitigkeitsturnier, LFS Grottenhof-Hardt
  • Samstag 23.09.2017: Bürgermeister-Turnier, ESV
  • Samstag 23.09.2017: Oktoberfest, MMV AlkoBlitz
  • Samstag 23.09.2017: Vielseitigkeitsturnier, LFS Grottenhof-Hardt
  • Sonntag 24.09.2017: Vielseitigkeitsturnier, LFS Grottenhof-Hardt
  • Montag 25.09.2017: Jakobiabschluss- u. Terminbesprechung Kalender 2018, Gemeinde
  • Mittwoch 27.09.2017: Gemeinderatssitzung, Gemeinde

[weitere Termine in der Monatsübersicht und zum Ausdrucken!]

Neueste Artikel:



Hermann SternHermann Stern : Presse: Kleine Zeitung vom 19.02.2015: „Heiß diskutiertes Idyll im Westen“

19. Februar 2015 | Bereich: Pressespiegel, Thal2015

Wir von der ThAL sind natürlich nicht gegen ein neues Gemeindezentrum. Wir könnten auch nie für oder gegen ein neues Gemeindezentrum stimmen – denn es gab nie eine Abstimmung diesbezüglich.

Es gab wie immer eine Abstimmung zum Budget 2015 – und das Budget 2015 haben wir genauso abgelehnt wie das Budget 2014. Denn es war genauso visions- und ideenlos gestaltet wie immer, keinerlei Vorschläge der ThAL wurden integriert, es sind einfach keine Linie oder Gestaltungswillen erkennbar . Außerdem war das Budget rechtlich nicht in Ordnung (sowas liegt dann in der Verantwortung des Bürgermeisters, aber die ThAL kann mit so etwas wirklich nicht mit). [Viel mehr dazu gibt es hier].

Wir sind allerdings dagegen, noch schnell ein 10 Millionen Euro teures Wahlkampfversprechen vom Zaun zu brechen, und ohne Beschlüsse im Gemeinderat, ohne Ausschüsse, ohne Involvierung der Bevölkerung, ohne Involvierung der anderen Fraktionen, ohne Involvierung von Kindergarten und Volksschule, ohne Beziehen von Experten zu dem Thema, ohne klare und nachvollziehbare Finanzierung das (finanzielle) Wohl und die Zukunft von Thal aufs Spiel zu setzen.

Auch sonst war der Artikel nicht – sagen wir mal so – sehr tief recherchiert.



Kommentare deaktiviert für Presse: Kleine Zeitung vom 19.02.2015: „Heiß diskutiertes Idyll im Westen“

Hermann SternHermann Stern : Schnappschüsse Faschingsumzug Thal 2015

18. Februar 2015 | Bereich: Fotos, Highlights

Dieses Jahr war mal richtig viel Politikprominenz vertreten, teilweise sogar doppelt 😉

Share

Kommentare deaktiviert für Schnappschüsse Faschingsumzug Thal 2015

Hermann SternHermann Stern : Der Thaler Lustspecht – Die Faschingszeitung der ThAL 2015

17. Februar 2015 | Bereich: Aussendungen, Lustspecht

Auch 2015 gibt es wieder den Thaler Lustspecht – per Post, und auch hier zum Schmökern:

Oder als PDF: Lustspecht-2015



Kommentare deaktiviert für Der Thaler Lustspecht – Die Faschingszeitung der ThAL 2015

Hermann SternHermann Stern : Thal und… Das neue Gemeindezentrum

17. Februar 2015 | Bereich: Thal2015

Thal und…. das neue Gemeindezentrum

„Alle 3 im Gemeinderat vertretenen Parteien befürworten den Ausbau/Neubau/Umbau von Kindergarten, Gemeindeamt, Schule. Wie stellt ihr euch die Finanzierung vor und welche Gründe gibt es, dass gerade du und deine Fraktion dieses Großprojekt gut über die Bühne bringen wird?“

Das neue Gemeindezentrum in Thal
Ich glaube wir sind uns alle einig, dass Thal und seine Kinder eine wunderschöne Schule und einen wunderschönen Kindergarten verdienen. Ich selbst habe eine fünfjährige Tochter, und wäre sehr froh darüber, wenn diese bereits in eine neue Schule (samt neuem Gemeindezentrum) gehen könnte! In den Kindergarten (gebaut 1975) bin ich schon selbst in dieser Form gegangen, außer dem Containerzubau hat sich seitdem nicht mehr viel getan. Der Kindergarten selbst ist nicht mehr sanierbar, da ist ein Neubau sinnvoller. Auch die Volksschule kenne ich in dieser Form schon sehr gut, die ist zumindest in Hinblick auf feuerpolizeiliche Sicherheit dringend sanierungsbedürftig.

Allerdings stellt dieses Vorhaben mit rund 10 Millionen Euro Budget (geschätzt, denn so genau kann man das aktuell noch nicht sagen) alles in den Schatten, was Thal bisher untergekommen ist. Das erfordert professionelle Planung und Durchführung.

Welche Gründe gibt es, dass gerade du und deine Fraktion dieses Großprojekt gut über die Bühne bringen wird?

Gerade die ThAL würde / wird das Projekt gut über die Bühne bringen, weil sie es eben _nicht_ im Alleingang über die Bühne bringen will. Weil das auch nicht geht; weil wir in Thal darauf angewiesen sind, alle Meinungen aller involvierten Personen (der ThalerInnen, der Kinder, der KindergärtnerInnen, der Lehrerinnen, der Gemeindemitarbeiter, der Fraktionen, des Gemeinderats) zu sammeln, zu diskutieren und abzuwägen. Ich halte nichts davon, ein derartiges Großprojekt im Alleingang von Gemeindeführung, einer Fraktion oder gar Einzelpersonen anzugehen. Zum jetzigen Zeitpunkt halten wir die folgenden Maßnahmen für essentiell, damit die ganze Sache nicht in die Hose geht:

1. Thal braucht kompetente Kontrolle!
Wie gesagt kann keine Fraktion alleine dieses Projekt stemmen. Was die ThAL aber sehr gut bieten kann, ist kompetente Kontrolle. Hermann Stern ist im Bereich Geschäftsfeldentwicklung tätig („Business Development“) und kennt sich daher hervorragend mit langfristigen Strategien aus. Matthias Zezula ist Rechtsanwalt und kann daher bestens die rechtliche Seite bedienen. Robert Schindler ist Projektleiter und ohnehin als Obmann des Prüfungsausschusses bestens mit den Thaler Finanzen betraut.

2. Entkopplung des neuen Gemeindezentrums von der Gemeinderatswahl und vom Wahlkampf.
Unserer Meinung nach schaffen wir ein derartiges Großprojekt nur gemeinsam unabhängig von Fraktionen oder Parteidenken. Daher sind wir dafür, Planung, Diskussion, Durchführung und Management des neuen Gemeindezentrums außerhalb des Wahlkampfes zu behandeln. Dazu gehört auch, nicht noch schnell vor der nächsten Gemeinderatswahl halbfertige Grobkonzepte als fertig zu verkaufen, nur damit man dann kurzfristig als potentieller Wahlsieger im Raum steht. 2010 wurde von der SPÖ beim Wahlkampf eine Bleistiftzeichnung aus dem Hut gezaubert, die nichts mit den aktuell im Raum stehenden Vorschlägen zu tun hat. 2015 gibt’s nun zumindest schon schön anzuschauende Renderings (Computergrafiken) davon.

3. Entkopplung des neuen Gemeindezentrums von einzelnen politischen Fraktionen.
Aktuell wird das Gemeindezentrum von der SPÖ Thal besetzt. Für andere Fraktionen besteht aktuell keine Möglichkeit, in Planung oder Finanzierung Einsicht zu nehmen. Wir sind der Meinung, dass das neue Gemeindezentrum für Thal ist, und nicht zur Profilierung einzelner Parteien dienen kann. Wenn die Sache in die Hose geht, dann geht sie schließlich auch für Thal in die Hose, und nicht nur für eine Partei (und wie das mit der politischen Verantwortung aussieht, sehen wir eh laufend auf Bundesebene).

4. Spielen mit offenen Karten oder – der Reality Check: Wo stehen wir wirklich.
Die aktuell thematisierte Studie wurde von der Volksschule initiiert und vom Land Steiermark bezahlt. Ohne diese Studie stünden wir noch am gleichen Startpunkt wie vor fünf Jahren. Die Gebäude sind älter geworden, Thal darf allein bleiben, aber die anderen Rahmenbedingungen haben sich jedoch wenig geändert. Nach wie vor sind 10 Millionen Euro ein für unsere kleine Gemeinde fast unstemmbare Summe. Die Studie schlägt recht unabhängig von finanziellen Ressourcen sinnvolle und nachhaltige Lösungen für Thal vor, das heißt aber bitte nicht, dass wir jetzt unbedingt genau diese Lösungen um rund 10 Millionen Euro realisieren müssen!

Die ThAL hat übrigens _GEGEN_ das Budget 2015 inklusive der darin enthaltenen Finanzierung für das Gemeindezentrum neu gestimmt (nicht gegen das Gemeindezentrum, sondern die Finanzierung!). Davon war übrigens im letzten Bürgermeistertelegramm nichts zu lesen. Wir würden uns auch hier offene Kommunikation zu den ThalerInnen erwarten.

5. Projektplanung: Bildung von Arbeitsgruppen, Ausschüssen, Expertenräten, Integration von externen Profis: Bisher gab es keinerlei Arbeitsgruppen oder Ausschüsse, die sich mit der Studie oder deren Ergebnissen beschäftigten. Der Inhalt von Ausschüssen ist ja nicht offiziell, aber nachdem es seit der Präsentation der Studie quasi keine Ausschüsse gab, kann ich recht leicht behaupten, dass wir immer noch auf die Behandlung des Themas Gemeindezentrum neu in Ausschüssen warten.

Des Weiteren sind wir alle keine Experten zum Thema Bau eines neuen Gemeindezentrums. Schon gar nicht Planer, Baumeister oder Finanzer. Daher halten wir es für unumgänglich, externe Experten hinzu zu ziehen.

6. Projektplanung: Integration aller involvierten Gruppen wie zum Beispiel aller ThalerInnen, der Kinder, der KindergärtnerInnen, der Lehrerinnen, der Gemeindemitarbeiter, der Fraktionen, des Gemeinderats…
Dazu gehören:
• Regelmäßige Information über den aktuellen Stand zum Beispiel auf einer eigenen Webseite
• Informationsabende
• Möglichkeiten, seine Ideen und Vorschläge einzubringen
• Information über nächste Schritte
• Klare Darlegung des Finanzierungsplans
Ideen und Vorschläge der ThAL wurden bisher eher als Störfaktoren gesehen. Wir haben beispielsweise angemerkt, dass es wohl zu wenige Parkplätze am Kirchberg geben wird. Und das nicht deswegen, damit wir was zu meckern haben, sondern weil wir gern Parkplätze hätten. Auch der Architekt hat übrigens angemerkt, dass die Parkplatzsituation ein Problem werden wird. Nach wie vor ist das Problem Parkplätze ungelöst.

7. Projektplanung: Involvierung des Gemeinderats: Kaum zu glauben, aber bisher war der Gemeinderat nur insofern involviert, als dass er sich die Präsentation der Studie anhören durfte. Die Studie selbst schlägt mehrere Varianten vor, keine dieser Varianten wurde bisher beschlossen oder diskutiert. Einzelne Varianten sehen den Kauf oder Verkauf von Grundstücken vor. Obwohl so etwas dann durch den Gemeinderat gehen muss, wurde dieser bisher nicht involviert.

8. Projektplanung: Projektplanung! Bisher gibt es (obwohl jetzt im Budget 2015 mit mehreren Millionen Euro!!!) keinerlei Projektplanung. Keine Meilensteine, keine Strategie, keine Risikoanalysen, keine Projektleiter, keine Arbeitsgruppen. Kleinste Projekte bedürfen schon einer solchen Projektplanung, und erst recht so große!

9. Projektplanung: Das Weiterdenken und der Ort
Der aktuelle Plan beruht auf den Ergebnissen der Studie. Weitere für die Gemeinde Thal wichtige Aspekte wurden nicht mal angedacht. Beispielsweise eine Kinderkrippe. Wenn man jetzt schon ein völlig neues Gemeindezentrum aus dem Boden stampft, sollte man dann nicht auch ein wenig weiter denken? Was ist mit einer Kinderkrippe? Könnte man nicht eventuell Bereiche für Tagesmütter vorsehen? Wie wäre es, ein Jugendlokal anzudenken, usw. usf.

Auch der Ort des Gemeindezentrums steht nicht fest, es gab keinerlei Beschlüsse oder Fixierungen auf den nun endgültigen Ort.

Wie stellt ihr euch die Finanzierung vor?
Aktuell die wohl heikelste Frage. Wir würden wohl alle freudig ein neues Gemeindezentrum hinstellen, wenn wir die finanziellen Ressourcen dafür haben würden.

Thal hat allerdings als kleine Wohngemeinde keine nennenswerten Einnahmen, und ist daher wirklich auf das Gutdünken des Landes Steiermark (via Bedarfszuweisungen) angewiesen. Diese Bedarfszuweisungen sind im mittelfristigen Finanzplan der MG Thal ausgewiesen (so rund 1 Million Euro pro Jahr), sind aber Fabelzahlen, da eine so langfristige Prognose (vor Allem der politischen Situation in der Steiermark) unseriös ist.

Zum Zeit des Budgetbeschlusses 2015 war noch nicht einmal die Bedarfszuweisung 2015 (obwohl eigentlich rechtlich vorgeschrieben, wenn man diese in den außerordentlichen Haushalt aufnehmen will) schriftlich vorliegend.

Wir sehen hier einige interessante Aspekte:

1. Reality Check – muss es der Ferrari sein?: Die Studie schlägt recht unabhängig von finanziellen Ressourcen sinnvolle und nachhaltige Lösungen für Thal vor, das heißt aber bitte nicht, dass wir jetzt unbedingt genau diese Lösungen um rund 10 Millionen Euro hinklotzen müssen / sollen / dürfen.
Natürlich hätten wir alle gerne ein nagelneues Gemeindezentrum mit allem PiPaPo, dennoch sollten auch alternative (eventuell kleinere) Varianten sowie alle anderen (Orts- und Ausbau) Varianten der Studie in Betracht gezogen werden. Es könnte doch auch sehr gut sein, dass der Kindergarten unten neu gebaut wird, und dabei gleich ein neues Ortszentrum begonnen wird. Volksschule und Gemeindeamt würden beispielsweise am Kirchberg bleiben.

2. Nachvollziehbare und realistische Finanzierung: Die aktuell vorgeschlagene Finanzierung steht auf tönernen Füßen. Erst einmal steht nicht einmal die Gesamtsumme fest, da wird wild zwischen 8 und 12 Millionen Euro spekuliert. Die Bedarfszuweisungen vom Land (mehr als 5 Mio. Euro) sind nicht fixiert. Der Verkauf des Grundstückes (alter Sportplatz) soll mehr als 2.5 Millionen Euro bringen (auch sehr unrealistisch). Alternativ zum Verkauf soll dieses Areal besser genutzt werden, aber keiner weiß, wie.
Erst mit einer nachvollziehbaren und durchdachten Finanzierung darf dieses Projekt angegangen werden!

3. Das Areal am Sportplatz darf nicht verkauft werden: Die Grünen sind ganz generell gegen das Verscherbeln von Gemeindeeigentum zur Finanzierung von Projekten. Daher gilt es Mittel und Wege zu suchen, aus dem Areal am Sportplatz nachhaltig Mehrwert zu schaffen, obwohl dieses im Gemeindeeigentum bleibt. Da gäbe es einige vielversprechende Ansätze, die wären erstmal zu diskutieren und abzuwägen.

Falls das Gemeindezentrum doch auf dem Areal des alten Sportplatzes gebaut werden würde, sind passende Nachnutzungsmöglichkeiten für Volksschule und / oder Gemeindeamt zu finden. Die Sache gestaltet sich aktuell daher so schwer, da es ja noch keinerlei Entscheidungen in diese Richtung gegeben hat.

4. Risikoanalyse und Worst-Case Szenarios: Alle zur Verfügung stehenden Varianten müssen auf Risiken und Ausfälle von Bedarfszuweisungen hin untersucht werden.

Und hier noch die kurze Antwort: Aufgrund der aktuellen noch sehr frühen Phase (keine Entscheidungen bezüglich Ort, Ausbau, etc.) sind noch keine seriösen Aussagen zu Kosten zu treffen. Daher können auch Aussagen zur Finanzierung sehr beschränkt gültig sein. Unserer Meinung nach gilt es noch zu viele Unklarheiten (Beispiel Parkplätze am Kirchberg) auszuräumen, um diesen Standort als fixiert ansehen zu können. Für mich persönlich würde das Gebiet am alten Sportplatz ein subjektiv schöneres Ortszentrum ausmachen, allerdings fällt dann die Gemeinde um den Erlös dieses Platzes um. Da müsste man sich dann beispielsweise endlich aufraffen, und das günstige Wohnen für Thaler Jungfamilien auf diesem Areal angehen. Die Volksschule und das Gemeindeamt könnten in dieser Form auch gut am Kirchberg bleiben, wobei jedoch die Volksschule dringend ausgebaut gehört. Vielleicht sollte ja das Gemeindeamt herunter ziehen, und den Platz der Volksschule überlassen.
Wir sind sehr an eurer Meinung zu dem Thema interessiert! Mail an info@thalbeigraz.at

Hermann Stern, hermann.stern@thalbeigraz.at
 

Share

Kommentare deaktiviert für Thal und… Das neue Gemeindezentrum

Hermann SternHermann Stern : Presse: Kleine Zeitung vom 15.02.2015: Wer jetzt in GU-Nord zur Bestform aufläuft

15. Februar 2015 | Bereich: Pressespiegel, Thal2015

Grüne sehen in Thal, Gratwein-Straßengel, Gratkorn und Deutschfeistritz ihre Zugpferde / Stichwort Gratwein-Straßengel: Von neuen Listen, alten Parteitagen und SPÖ-Aussichten / Zone 1 bis Frohnleiten? Von Robert Preis

Die allergrößten Hoffnungen macht man sich aber wohl in Thal, wo man in der Vergangenheit auch auf stolze 20,9 Prozent kletterte. Angeführt von Hermann Stern und angesichts einer publikumswirksamen Protestkultur – siehe Deponieprojekt und Fasan-Jagd – rechnet man sich hier durchaus Chancen auf ein historisches Ergebnis aus.

http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/wahlen/4662734/Wer-jetzt-zur-Bestform-auflaeuft

Share

Kommentare deaktiviert für Presse: Kleine Zeitung vom 15.02.2015: Wer jetzt in GU-Nord zur Bestform aufläuft

Hermann SternHermann Stern : Thal und …. die Wirtschaft

10. Februar 2015 | Bereich: Thal2015

Ganz unabhängig von Wahlkampfslogans und geflügelten Worten wollen wir hier in unregelmäßigen Abständen kleine (oder auch größere) Artikel zu Thal bringen. Aktuelles Thema: Thal und … die Wirtschaft.

Fragestellung:

Welche wirtschaftlichen Initiativen wirst du in der Gemeinde Thal mit deiner Fraktion in den kommenden 5 Jahren vorantreiben und welche längerfristigen-Wirtschafts-Ideen gibt’s?

Wirtschaft?
Immer wieder höre ich von Thalnern in Bezug auf Wirtschaft in Thal die Aussage „mir passt des genau so ruhig wie es aktuell ist – schön wenig los und wir haben unsere Ruhe“. Thal und Wirtschaft scheinen nicht so recht zusammen zu passen, schließlich ist Thal die „Schlaf“gemeinde für Graz und Umgebung. Hier in Thal wohnt und lebt man, aber bitte doch keine Wirtschaft!

Thal ist also hinlänglich als Wohngemeinde ohne nennenswerte Wirtschaft bekannt und beliebt. Allerdings muss man jetzt dazu sagen: Geld, das Thal nicht aus der Wirtschaft bekommt, holt es sich wo anders her. Entweder vom Land (Bedarfszuweisungen etc.), aber durchaus auch von Thaler Bürger. Wenn kein Geld mehr da wäre, gibts wirklich eine Menge Möglichkeiten, Geld zu lukrieren. Natürlich mal per Steuern oder Abgaben (Erhöhung Abfallgebühr, Kanalgebühr. etc.). Ich kenne Gemeinden, die haben Abgaben für Schwimmbecken eingeführt, um mehr Geld abgreifen zu können (und zwar laufende Abgaben, also jedes Jahr!).

Wirtschaft heißt außerdem nicht Fabriken und / oder große Werkshallen und Betriebe. Unsere Wirtschaft hier in Thal sollte so klein bleiben, dass sie auch zu Thal passt.

Dazu hätten wir noch einige längerfristige Ideen:

Förderung des Dienstleistungs-Sektors
Gute Dienstleistungen gehen auch in Thal gut, siehe der gerade eröffnete Friseursalon Romana. Ein Fokus hier in Thal sollte daher ganz klar auf Dienstleistungen liegen, die von einer persönlichen Note profitieren – da spielt der gesamte Wellness-, Gesundheits- und Schönheitssektor hinein. Ein SPAR oder ein Bio-Markt wird sich in Thal wohl nicht mehr halten, ein guter Frisiersalon sicher!

Förderung von Weiterbildungs- und Betreungsangeboten in Thal:
Passt eigentlich zum Dienstleistungs-Sektor, ist aber wichtig genug für einen eigenen Punkt: Die Schaffung von neuen Kinderbetreuungsangeboten (Tagesmütter) und Weiterbildungsangeboten (Nachmittagskinderbetreuung, Erwachsenenbildung, Sport für Jungs und Mädels) schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe!
Thal bekommt damit mehr verträgliche Wirtschaft, und geht gscheiter durch’s Leben!

Verstärkte Unterstützung der Gemeinde:
Bisher wird die Wirtschaft in Thal immer noch stiefmütterlich behandelt, man braucht da nur auf die Webseite der Gemeinde Thal schauen (www.thal.eu), da gibt es unter „Wirtschaft“ ein Linkverzeichnis, das 0 Einträge aufweist [Update 18.02.2105: da scheint jemand mit zu lesen – inzwischen wurde der ganze Link entfernt]. Die Sichtbarkeit von Dienstleistungs- und sonstigen Angeboten wäre allerdings dringend notwendig, um die Thaler BürgerInnen auf das (gar nicht so kleine) Angebot hinweisen zu können. Also sind wir für die Einführung von „Gelben Seiten für Thal“, in denen sämtliche Angebote verzeichnet sind – und auch aktuell gehalten werden!

Stärkere Nutzung der in Thal verfügbaren Ressourcen:
Thal hat einige Vorteile für kleine Firmen zu bieten; einerseits sind wir nicht weit von Graz entfernt, haben eine sehr gute Internetanbindung (und sind damit schon mal sehr gut für Firmen prädistiniert, die darauf angewiesen sind: Internetfirmen, Techniker, Versicherungen, Designer, Werbeagenturen, etc.). Außerdem hätten wir den Raum des alten Kaufmannes zur Verfügung, um dort beispielsweise einen Shared Office Space anzubieten. Hier könnten kleine Firmen günstig einen Arbeitsplatz mieten, trotzdem aber in sehr kreativem Umfeld gemeinsam arbeiten. Der Platz dortwürde auch leicht für einen großen Besprechungsraum (oder Veranstaltungsraum) reichen. Sofern sich einige Firmen dazu finden würden, könnten damit die Mietkosten dieser Räunmlichkeiten getragen werden. Durch den Bürobetrieb tagsüber würden Abends und am Wochenende hier keine Probleme mit Lautstärke auftreten. Des Weiteren wäre endlich wieder der Platz des alten Kaufmanns genutzt und würde nicht leer stehen und Kosten verursachen.

Nutzung von bisherigen Studien sowie – endlich – sich was trauen!
Die Thaler Alternative Liste (ThAL) hat bereits einige Studien zu Potentialen in Thal initiiert und betreut. Dabei kamen allerhand gute (und lustige) Ideen zu Tage. Da wurde dann meistens im Gemeinderat kurz gelacht, und das wars. Da müsse man ja Geld in die Hand nehmen, und daher… lieber nicht!
Ohne eine gewisse Investition wird man aber nun mal keine Ideen umsetzen können, eine nette Idee war zum Beispiel ein Märchenwald. Und nichtmal der kam über eine kurze Diskussion hinaus. In der aktuellen Zusammensetzung des Gemeinderats ist an eine visionärere Herangehensweise an das Thema Wirtschaft in Thal wohl eher nicht zu denken.
Da gibts so einen netten Spruch dazu:“ Alle sagten, das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht – und der hats dann gemacht!“

Förderung der sanften Naherholung: („Das Thal des Wohlgefühls“).
Thal liegt im Grünen und ist damit prädistiniert zur Naherholung und die Themen Wellness, Entspannung, Gesundheit. Hier gäbe es gleich mehrere vielversprechende Ideen:
– Kneippbecken rund um den Thalersee
– Schaffung eines Gesundheits- und Kneippzentrums
– Schaffung eines Energetikerzentrums im Bereich Thalersee
– Theraphiezentrum zur Heilung von Hautkrankheiten (brrrr – trotzdem weiter lesen!). Da gibts eine nette Diplomarbeit zum Thema:

Im Mittelpunkt steht der Entwurf einer Therapiestation für die Behandlung von Hautkrankheiten, vor allem Psoriasis und Neuro-dermitis, mit Hilfe der rötlichen Saugbarbe Garra rufa. Die Station steht sowohl stationären als auch ambulanten Patienten zur Verfügung. Aufgrund eines qualitativen Standortvergleiches, wurde für die Lage der Therapiestation ein Grundstück in Thal bei Graz gewählt. Das Grundstück liegt in ruhiger Südhanglage, einige Gehminuten vom Dorfzentrum, dem Golfplatz und dem Grazer Naherholungsgebiet Thalersee entfernt. Die Bauaufgabe wurde durch zwei kubische Baukörper, die den Höhenschichtlinien folgen, gelöst. Die Erschließung erfolgt durch einen der Falllinie folgenden gläsernen Verbindungskörper. Das Hauptgebäude beinhaltet Aufenthalts-, und Versorgungsräume, 11 Gästezimmer, die Verwaltung der Anlage und einen Seminarraum für Kurse und Vorträge. Im Therapietrakt, befindet sich die für die Behandlung nötige Infrastruktur, dahinter liegen die Technik- und die Räume für die Fischhaltung und Zucht. Ziel war es, das Bauwerk möglichst schonend in die Landschaft zu platzieren und starke Beziehungen zum Außenraum herzustellen. Auf Barrierefreiheit wurde großen Wert gelegt.

– Schaffung eines Rehabilitationszentrums für krebskranke Kinder. Schon gewusst, dass krebskranke Kinder aktuell fast immer gemeinsam mit Erwachsenen rehabilitiert werden?

Förderung des Bereiches Thalersee – Integration in ein Gesamtkonzept:
Der Thalersee (bzw. das Gasthaus daneben) gehört jetzt der Holding Graz.
Insofern sollte jetzt auch Graz wieder mehr Interesse daran haben, den Bereich um den Thalersee zu fördern. Leider sieht die aktuelle Zusammensetzung des Gemeinderats den Thalersee immer noch sehr stiefmütterlich an. „Für die Grazer machen wir Nichts, und noch mehr Touristen brauchen wir auch nicht„. Tatsächlich ginge es aber eher darum, die ohnehin kommenden Touristen besser mit Angeboten in Thal abzuholen und in ein Gesamtkonzept zu integrieren. Wenn man schon nach Thal kommt, dann würde man sicherlich auch weitere Angebote im Freizeitbereich wahrnehmen.
Hier geht es uns aber primär nicht um die Tagestouristen, sondern darum, den Bereich Thalersee und Freizeit auch für die ThalerInnen interessant zu machen! Schließlich gehen die ThalerInnen nicht zum See spazieren, wenn es dort nicht mehr zu Sehen gibt als im eigenen Hinterhof 😉

Bildung eines Ausschusses zum Thema Wirtschaftskonzept in Thal:
Nur gemeinsam sind wir stark. Wir würden daher dieses Thema zum „Superwichtig“-Thema ernennen, und es auch dementsprechend behandeln. Wir schlagen daher vor, das Thema Wirtschaft in einem eigenen Ausschuss zu behandeln. Einem neuen Auschuss, nicht den bisher bestehenden zahnlosen alle heiligen drei Zeiten tagenden. Denn wir sind dafür, in diesen neuen Auschuss auch die Holding Graz, Repräsentanten der Thaler Wirtschaft, sowie Wirtschaftsentwickler einzuladen.

Reanimierung des Wirtschaftsstammtisches:
Ja, den Wirtschaftsstammtisch gab es schon mal; er war nicht sehr erfolgreich. Wir würden ihn trotzdem nochmals wieder beleben. Hier ginge es inbesondere darum, bestehende Firmen in Thal bekannt zu machen, neue Ideen zu sammeln und Gründungen von neuen Thaler Unternehmen zu fördern.

Schaffung der Marke „Kunst aus Thal“ oder „Produkte aus Thal“
Kunst und künstlerische Tätigkeiten sind ganz groß in Thal. Was liegt daher näher, als Kunst aus Thal sichtbarer zu machen. Beispielsweise durch eine Marke „Kunst aus Thal“. Hand in Hand könnte damit die Nutzung eines alten Bauernhofs als Kulturzentrum gehen. Ziel hier wäre auch die Bewahrung und Weitegabe von altem (Kunsthandwerks-)wissen von Alt an Jung. Mit einer dazu passenden Internetseits zur Präsentation von Kunst aus Thal (bzw. Bildern) könnte man unsere „Kunst aus Thal“ über die Grenzen hinweg präsentieren.

Unter „Gsunde Produkte aus Thal“ würden Produkte aus naturnaher Bodenbewirtschaftung und artgerechter Tierhaltung durch bäuerliche Selbstvermarktung vertrieben werden.

Hermann Stern, hermann.stern@thalbeigraz.at

 

Share

Kommentare deaktiviert für Thal und …. die Wirtschaft

Hermann SternHermann Stern : Die Thaler GreenBox ist da!

8. Februar 2015 | Bereich: Politik Thal, Thal2015, Was wir tun...

Es geht los!

Heute am 08.02.2015 haben wir die ersten „echten“ Greenboxen in Thal aufgestellt (erstmal beim Kreuzwirt, beim Kindergarten sowie bei Kirche | Gemeindeamt | Volksschule.

Greenbox? Wir (Thaler Alternative Liste – ThAL – Die GRÜNEN Thal) wollen wissen, was euch bewegt. Vom Kindergartenkind bis zu den Senioren, vom Kirchen- bis zum Kreuzwirtbesucher.

Falls ihr Lust habt, nehmt einen Zettel und schreibt uns, was euch bewegt. Was euch fehlt. Was euch anzipft. Was wir besser machen können. Was Thal besser machen kann. Damit die ThAL auch für dich Politik machen kann!

Zusätzlich gibt es hier Gruppen in Facebook (eine für die Jugend, eine für uns alle).

https://www.facebook.com/groups/JugendGreenboxThal/
https://www.facebook.com/groups/greenboxThal/

Viel Spaß damit! Wir nehmen auch Zeichnungen, Bilder, Gedichte, Lieder, Schummelzettel, Geldscheine, Fotos….



Kommentare (1)
  1. von Hermann Stern am 10. Februar 2015 um 20:52

    Auszug aus der ersten Ausbeute unserer „reellen“ Greenboxen…

    Ein erstes Danke an alle, die sich bisher getraut haben uns ihre Wünsche für Thal zu senden. Es kristallisiert sich der Wunsch nach einer Einkaufsmöglichkeit heraus, die wir gerne aufnehmen! Wenn auch ein neuer Kaufmann relativ unwahrscheinlich ist, so werden wir uns gerne bemühen, die lokalen Anbieter zu animieren, vermehrt ihre Produkte anzubieten. Ich finde es genial, dass sich auch unsere Jüngsten mit ihren Wünschen an uns wenden. Wobei wir manche Wünsche (10m Schnee, …) leider nur weiterleiten können „wink“-Emoticon aber einige Ideen auf jeden Fall aufzugreifen sind und von uns sicher weiterverfolgt werden!
    https://www.facebook.com/groups/greenboxThal/?fref=ts

Seite 7 von 95« Erste...56789...203040...Letzte »

Thaler Alternative Liste

Neueste Beiträge

Neueste Kommentare

Meta

Suche

Kategorien

Archive